Zillertaler Schürzenjäger Christian Dzida kommt bei Autounfall ums Leben

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Passiert ist der Unfall wohl schon am 2. November, aber erst jetzt haben auch wir von der Tragödie erfahren. Dzida war mit einem geliehenen Ferrari zusammen mit einem Bekannten auf der A2 in Höhe Peine unterwegs. Der Schürzenjäger verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam in die Mitelleitplanke und von dort wieder zurück auf die Fahrbahn, wo der Rennwagen dann mit einem Peugeot zusammenstieß.

Christian Dzida erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen und auch der Fahrer des Peugeot kam bei dem Unfall ums Leben. Laut Angaben der örtlichen Rettungskräfte waren Trümmerteile durch die Wucht des Unfalls bis zu 250m weit verstreut.

Erst heute hat auch die Bild-Zeitung über den Vorfall berichtet. In Tirol findet heute ein Trauergottesdienst für den Musiker statt. Befreundet war Dzida unter anderem auch mit dem Autor Wolfgang Hohlbein. Seine Frau Rebecca hat die letzten Worte für Christian Dzida geschrieben, mit denen wir diesen Artikel auch beenden wollen.
Dzida war bis 1999 Sänger und Keyboarder bei den Zillertaler Schürzenjägern, wechselte dann aber zur Formation HOI. Zudem war der Musiker auch als Produzent tätig.

Unser Beileid gilt der Familie des Musikers und natürlich auch der Familie des verunglückten Peugeot-Fahrers.

Die letzten Worte an Christian Dzida von Rebecca Hohlbein:

Als der Regenbogen verblasste
da kam der Albatros
und er trug mich mit sanften Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe euch nicht verlassen,
ich bin euch nur ein Stück voraus.
Sing dort, wo du jetzt bist, noch ganz oft für uns alle.

3 Kommentar

  1. Der Unfall ereignete sich in den Vormittagsstunden des 02.11.09 bei uns in Peine. Ich war als Einsatzkraft der zuständigen Feuerwehr Peine-Kernstadt vor Ort. Leider konnten wir für beide Fahrer trotz aller Bemühungen nichts mehr tun, die Beifahrerin des Peugeot wurde mit sehr schweren Verletzungen ins Krankenhaus geflogen, der Beifahrer des Ferrari erlitt einen schweren Schock. Betonen möchte ich, das beide Fahrzeuge nicht wesentlich schneller waren als die erlaubten 120 km/h, einige Medien sprachen bereits von Raserei, dem war definitiv nicht so!

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