Travis – Videopremiere zur neuen Single „Something Anything“

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Das neue Album "Ode To J Smith" ist rauer geworden. Irgendwie. Nicht mehr ganz so leichtfüßig wie die ersten Alben der Band, auf denen die Hits "Why Does It Always Rain On Me" oder auch "Sing" und "Side" zu finden waren.

Nein das heißt nicht, dass Travis schlechter geworden sind, aber ihr Stil hat sich ein wenig geändert. Mit dieser rockigen Wucht habe ich in der Form persönlich gar nicht gerechnet. Das mag sehr daran liegen, dass die Songs für das neue Album sehr schnell und zum großen Teil in Jam-Sessions entstanden sind. Die Band hat erst im letzten Jahr ein Album auf den Markt gebracht. Durch die bevorstehende Vaterschaft von Bassist Dougie Pa yne war die Zeitspanne für die Aufnahme des neuen Albums recht kurz. Durch den entstandenen Zeitdruck waren Travis gezwungen weniger über die Songs nachzudenken und einfach zu handeln. Wie Fran Healy sagte, ging es mehr darum, gemeinsam Musik zu machen, als um ein neues Album.

Man kann also sagen, dass Travis damit "back to the roots" gegangen sind. Eher unbewusst als bewusst, aber genau das spiegelt sich eben auch in der neuen Platte wieder. Travis klingen immer noch wie Travis , aber eben rauer, spielfreudiger, energischer. Definitiv eine Platte, die eine gewisse "Einhörunszeit" benötigt, wenn man dann allerdings einmal drin steckt, erkennt man den wahren Charakter von "Ode To J Smith".

Kürzlich lief in den Staaten die große Videopremiere zu ersten Single "Something Anything" , daher haben auch wir jetzt für euch das offizielle Video . Die Single ist in Deutschland allerdings schon seit Mitte September auf dem Markt, das Album "Ode To J Smith" erschien am 26.09.2008
Trotzdem stellen wir euch hier noch einmal das Video vor und haben für alle Unentschlossenen ein kleines Widget anbei, in dem man das Album "Ode To J Smith" ein wenig anhören kann. So bekommt ihr selber einen guten Eindruck , von dem was Travis zuletzt im Studio gebastelt haben.

Wie ich gerade in diversen anderen Blogs feststellen durfte, teilen doch enige Kollegen meine Meinung: Das Album entwickelt seinen Charme erst nach mehrmaligem Hören.

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