Popstars – Girls Forever 2010: Die zweite Folge – Schauspielerin Marie verarscht die Jury

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Nach dem eher langweiligen Auftakt von „Popstars – Girls Forever“ gab es in der zweiten Folge nun wenigstens ein bisschen Interessantes zu sehen und berichten. Zwar war auch diese neue Folge ganz sicher keine Sternstunde des deutschen Fernsehens, aber ich habe mich persönlich diesmal weit besser unterhalten gefühlt. Dies lag aber nur an einigen, wenigen Kandidatinnen, die ein bisschen Farbe in das ansonsten mittlerweile eher farblose Format gebracht haben.

Dazu gehörte unter anderem die 22-jährige Dianne. Ein lesbisches Mädchen von Format, was hier doppeldeutig zu betrachten ist. Dianne war sicher keine Schönheit und wirkte anfangs völlig fehl am Platze, aber doch konnte sich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Natürlich gab es auch bei ihr die obligatorisch traurige Geschichte zu erzählen. Ihr Auftreten vor der Jury und die Ansage danach, dass sie mit ihrem Auftritt anderen Jugendlichen zeigen wolle, dass man etwas aus sich machen könne, auch wenn man zuvor vom Weg abgekommen sei, wirkten doch nachhaltig. Oberjuror D! gab sogar an, sich in Dianne verknallt zu haben. Typisch große Worte, aber diesmal klangen sie nicht ganz so aufgesetzt wie sonst.
Es sollte mehr Diannes geben, dann wäre Popstars auch nicht so schrecklich langweilig…

— Da die schöne Valerie aus M. uns dazu „darum gebeten hat“ diesen Artikel hier zu löschen, weil wir USERE MEINUNG ÜBER SIE SCHRIEBEN, haben wir den Artikel ein wenig entschärft um rechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen. Der Kernaussage unserer Meinung bleibt jedoch die Gleiche.

Ganz interessant war auch der [Entschärfung] NICHT HOCHNÄSIGE [Ende-Entschärfung] Auftritt der schönen [Entschärfung] Valerie aus M. [Ende-Entschärfung] .

Was sie beim Popstars-Casting wollte, [Entschärfung] KÖNNTE [Ende-Entschärfung] sie sich sicher nach der gestrigen Ausstrahlung gefragt haben. Von Pro Sieben portraitiert als [Entschärfung] vielleicht [Ende-Entschärfung] hochnäsiges, reiches Mädchen [Entschärfung] KÖNNTE [Ende-Entschärfung] sie sich zu keiner Zeit zu schade gewesen sein, diese Karikatur ihrer Person die ganze Sendung hindurch aufrecht zu erhalten. Die junge Dame hätte noch so gut singen können, ihr Unsympathiefaktor [Entschärfung] wirkte auf mich [Ende-Entschärfung] schon nach wenigen Minuten riesengroß. Wie es sich für eine junge Dame aus gutem Hause gehört, ließ sie sich auch natürlich nicht von der Jury rauswerfen, sondern ging aus freien Stücken. So [Entschärfung] KÖNNTE [Ende-Entschärfung] man vor den anderen Freundinnen aus gutem Hause wenigstens hinterher behaupten nicht rausgeflogen zu sein, sondern eben alleine das Weite gesucht zu haben.

Der mit Sicherheit interessanteste Auftritt des Abends kam von Marie, die als Mauerblümchen zum Casting kam. Mit superhässlicher Brille und Alt-Oma-Kleid sang sie der Jury etwas vor. Der kamen allerdings schon recht früh Zweifel an der jungen Sängerin. D! und die Jury fragten sie, ob das alles Schauspielerei sei oder doch etwa echt.
Man konnte förmlich spüren was da in dem Trio vorging: Aus der jungen Dame hätte man echt was machen können, da blinkten schon die Dollars bzw. die Quoten. Eine Verwandlung vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan, das wäre doch was gewesen für die aktuelle Staffel. Was Besseres hätte man sich für Popstars kaum wünschen können…
Beim Recall dann die große Überraschung: Via Facebook hatte man herausgefunden, dass Marie eine Schauspielerin ist und das Casting bei Popstars nur als Test genutzt hatte. Entsprechend sauer reagierte dann auch D!, der anscheinend vor allem seine Felle davonschwimmen sah.
Marie wollte nur testen, ob ein hässliches Mädchen mit guter Stimme weitergekommen wäre…

Auf Grund ihres Aussehens und ihres Talentes blieb im Endeffekt nur eine junge Dame nachhaltig im Gedächtnis: Die Opernsängerin Isabelle. Ein wunderhübsches Mädchen mit einer tollen Stimme. Sie konnte überzeugen und wird sicherlich noch einige Folgen lang zu sehen sein. Weiter geht es in der kommenden Woche am Donnerstag ab 20.15 Uhr auf Pro Sieben.

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