Assassins Creed II – Der erste Eindruck

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Voll freudiger Erwartung habe ich letzte Woche auf den Briefträger gewartet. Mit dem Postboten flatterte endlich der zweite Teil des Ubisoft-Klassikers "Assassins Creed" ins Haus. Bei aller Innovation musste der erste Teil harte Kritik wegstecken. So stiegen die Erwatungen der User, in der Fortsetzung eben diese Kritikpunkte auszuräumen. Schon nach kurzer Spielzeit läßt sich festhalten, dass den Entwicklern dieser Sprung mehr als gelungen ist. "Assassins Creed II" setzt nahtlos beim Vorgänger an, verbessert sich aber in fast allen Belangen. Nur graphisch hat man auf große Rundum-Erneuerungen verzichtet, dafür aber den Detailreichtum weiter ausgebaut. So erstrahlen die Städte in anmutigem Glanze und ziehen den Spieler schon nach kurzer Zeit in ihren Bann.

Für Neueinsteiger wird die Geschichte um Desmond Miles im Schnelldurchlauf erzählt. So muss man nicht unbedingt den ersten Teil gezockt haben, um in die Geschichte des Spiels einzutauchen. Der gesamte Tutorial-Modus gestaltet sich extrem benutzerfreundlich und einfallsreich. Sowohl die relevanten Charaktere, als auch Ortschaften und Fähigkeiten der Spielfigur Ezio Auditore Da Firenze werden umfangreich dargestellt. Das wird selbst für alte Hasen nicht langweilig.

Desmond wird, wie im ersten Teil, dank einer Quasi-Zeitmaschine namens Animus in die Erinnerung seines Vorfahren Ezio Auditore Da Firenze geschickt. Dort beginnt der eigentliche Verlauf der Geschichte, den ich hier nicht vorwegnehmen möchte. Doch soviel will gesagt sein: Ist man einmal in der italienischen Renaissance angkommen, will man so schnell nicht mehr weg. Die Atmosphäre des Games ist einmalig und sucht Seinesgleichen. Langzeit-Spielspaß ist garantiert. Dafür sorgen auch die vielen neuen Features. Neben den sehr abwechselungsreichen Hauptmissonen wurden langweilige Nebenquest ausgemerzt und aufgepeppt. So macht es endlich Laune, den Hauptstrang zu verlassen um die Spielwelt auf eigene Faust zu erkunden. Dazu kommen ein motivierendes Wirtschaftssystem und die Möglichkeit besiegte Gegner, zum Entsetzen der Bevölkerung, auszunehmen. Im weiteren Verlauf kann Ezios Hauptquartier, eine prachtvolle Villa, ausgebaut und verschönert werden. Und auch weitere Institutionen innerhalb der Stadt können durch verschiedene Aufwertungen Steuergelder in eure Kassen spülen. Kleingarten-Charakter. Man bekommt richtig Bock seine Pazelle zu pflegen.

Noch stecke ich mit meinem Assassine in den Kinderschuhen, habe gerade erst angefangen und bin noch völlig überwältigt von der Spielwelt. Doch in den kommenen zwei Wochen meines Urlaubs wird sich das ändern. Die perfekte Reise, wenn der Geldbeutel keine Ausflüge zuläßt. Ein ausführliches Review gibt es dann im Anschluss. Dann gibt es auch wieder Tipps und Tricks zu den XBox 360-Erfolgen.

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