Popstars 2010 – Girls Forever: Volle Pulle Multikulti…

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Momentan sind die Äußerungen von Thilo Sarrazin ja in aller Munde, aber hat der Politiker mit seinen Thesen wirklich Recht? Ist Deutschland wirklich dabei sich selber abzuschaffen oder sind die multiethnischen Wurzeln nicht vielleicht sogar ein Vorteil für unsere Gesellschaft? So bunt wie unsere Gesellschaft gemischt ist, ist auch das Verhältnis der Kandidatinnen bei der aktuellen Popstars-Staffel.
In der diesjährigen Staffel ist das Teilnehmerfeld so gemischt wie selten.

Insgesamt haben sich laut offiziellen Zahlen fast 3.200 Mädchen für „Girls Forever“ beworben. Der größte Anteil ist dabei deutscher Nationalität bzw. kommt aus dem deutschsprachigen Ausland wie Österreich und Schweiz. Damit ist das Teilnehmerfeld genauso multikulti wie die deutsche Nationalelf, die uns in diesem Sommer so erfreut hat. Was soll daran dann so schlecht sein? In unserer aktuellen Generation wird die Zugehörigkeit zu einer gewissen ethnischen Gruppe oder einer bestimmten Nationalität sowieso nur noch „Beiwerk“ sein. Möglicherweise wird es in einigen Jahren sogar niemanden mehr interessieren.
„Ich finde es großartig, dass in unserer Nationalmannschaft genauso viele verschiedene Kulturen nebeneinander auf dem Platz stehen wie Bewerberinnen auf unserer Bühne“, stellt Thomas M. Stein fest.
„Das, was sich bei POPSTARS schon lange zeigt, ist inzwischen in der ganzen Gesellschaft angekommen.“ Und Jurorin Marta Jandová findet: „Ich bin selber Tschechin. Mir ist es völlig egal, ob unsere Kandidatinnen türkische, polnische oder italienische Wurzeln haben. Wichtig ist, dass sie eine eigene Persönlichkeit besitzen und lernwillig sind.“

Bei Popstars wird nach den „Deutschen“ (50%) die größte Gruppe aus dem osteuropäischen Ausland gestellt. Insgesamt knapp 14 % der Mädchen stammen aus Polen, Kroatien, Bosnien oder den ehemaligen Sowjetrepubliken. Dicht gefolgt von den türkischstämmigen Bewerberinnen, die mit fast 400 Bewerberinnen knappe 12 % der Teilnehmer stellen. Wobei ich hier mit einer deutlich höheren Zahl gerechnet hätte.
Aus den afrikanischen Staaten entfallen immerhin auch noch 10%, auch hier hätte ich mit einer deutlich geringeren Zahl gerechnet. Die anderen 14 % entfallen auf südeuropäische Länder und Staaten wie die USA oder auch Afghanistan.

Interessant wäre es zu erfahren, wie hoch die Prozentanteile in den wirklich wichtigen Shows sind. So könnte man die generelle Teilnehmerzahl einmal dazu ins Verhältnis setzen und eine Aussage treffen, wie multikulti sich auch auf die Sangesfähigkeiten auswirkt. Sollte Pro 7 diese Zahlen in den nächsten Tagen bereitstellen, werden wir euch an dieser Stelle darüber informieren.
Jetzt wünschen wir euch an dieser Stelle erst einmal viel Spaß mit der heutigen Folge von Popstars – Girls Forever. Zu Gast wird heute übrigens die dänische Popqueen Aura Dione sein (I Will Love You Monday), die Bewerberinnen dürfen sich also über einen Besuch der stimmgewaltigen Sängerin freuen.

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