„X Factor“-Kandidat Pino Severino: „Das ist besser als Sex!“

Scroll this

Da waren’s nur noch Acht… Bevor am Dienstag erneut ein Kandidat die Koffer packen und „X Factor“ verlassen muss, haben sich Edita Abdieski, Mati Gavriel, Marlon Bertzbach und Pino Severino Zeit für eine Unterhaltung mit Musiktipps24 genommen. Lest, was Pino Severino zu erzählen hat über den Sprung von der „Mini Playback Show“ zu „X Factor“, mit welchen Kandidaten er besonders gut auskommt und wie er sich seine Zukunft vorstellt. Das Interview mit Marlon folgt in Kürze.

Musiktipps24: Von der Mini-Playback-Show zu „X Factor“ – wusstest Du schon immer, dass Du ins Showbusiness willst?

Pino Severino: Absolut. Das war mir schon als sechsjähriger Futzelmann klar: Ich will auf die Bühne! Seither verfolge ich dieses Ziel und bin sehr froh und glücklich, dass ich das heute professionell machen darf – mit tollen Coaches und einem tollen Team zusammen! Und dass ich natürlich kein Playback mehr singen muss.

Dein Auftritt am vergangenen Dienstag war ja voll auf Show getrimmt – Du bist der geborene Entertainer, wie’s scheint. Fühlst Du Dich absolut wohl im Rampenlicht?

Für mich ist es die Erfüllung überhaupt, auf der Bühne zu stehen. Das ist besser als Sex und alles Tolle, was ich kenne! Ich stelle mich da hin, und dann legt sich so ein Schalter um, ich kriege nichts mehr mit und kann völlig abschalten. Ich glaube, ich bin für die Bühne geboren.

Du scheinst auch kein Lampenfieber zu haben – oder täuscht das?

Das täuscht. Das ist alles Fassade! Ich mach mir fast in die Hose vor dem Auftritt, aber ich versuche, das mit einem lässigen Blick zu überspielen. Wenn ich dann auf der Bühne im Spotlight stehe und die Musik angeht, ist die ganze Aufregung vergessen. Sobald der Auftritt vorbei ist, geht es wieder los mit Übelkeit und Angst…

Du bist jetzt Stadtsekretär – ein seriöser und auch sicherer Beruf. Würdest Du den wirklich gegen eine Musik-Karriere eintauschen, die ja alles andere als sichere Zukunft bietet?

Grundsätzlich habe ich diese Ausbildung gemacht, damit ich eine Sicherheit habe. Wir haben hier großartige Möglichkeiten bei der Verwaltung; man kann sich lange unbezahlt beurlauben lassen. So wäre mir ein sicherer Arbeitsplatz immer garantiert, und so habe ich mir das auch vorstellt, denn natürlich hat man die Angst, ein One-Hit-Wonder zu sein. Je nachdem, wie es dann läuft, würde ich dann eventuell meinen Job aufgeben. Das ist alles durchgeplant – ohne Strategie kommt man, glaube ich, nicht weit.

Wie weit wärest Du bereit, Dich zu verändern, um Erfolg zu haben?

Optisch bin ich auf jeden Fall immer kompromissbereit – ich bin jemand, der gerne alles ausprobiert. Wenn es jedoch um meinen Charakter geht, dann lasse ich mich nicht verbiegen, das sage ich ganz klar. Ich bin so, wie ich bin, und entweder man mag mich so – oder man lässt es bleiben. Da hört meine Kompromissbereitschaft auf. Ich bin immer ehrlich, das gehört zu meinem Wesen – Lügen mag ich gar nicht.

Wie wichtig ist Dir der Rückhalt der Familie?

Der Rückhalt meiner Familie ist mir ganz wichtig! Ich bin froh, Eltern zu haben, die mich unterstützen und hinter mir stehen. Eine Karriere ohne Freunde und Familie ist nicht das Wahre, und deswegen bin ich froh und dankbar, so eine tolle Familie zu haben. Mama, Papa: Dankeschön!

Welche Künstler haben Dich beeinflusst?

Guy Sebastian aus Australien. Er war bei Australien Idol und hat mich sehr beeinflusst, denn er ist ein großartiger Sänger. Und auch Justin Timberlake. Ich war auf seinem Konzert in Berlin und war hin und weg von seiner Performance. Diese beiden Künstler haben mich auf jeden Fall sehr geprägt.

Wenn Du gewinnen solltest: Welche musikalische Richtung würdest Du dann gerne einschlagen?

Um ehrlich zu sein, weiß ich das noch gar nicht. Ich bin ein verrückter Kauz und habe so viele Gedanken und Ideen in meinem Kopf, die ich gerne umsetzen würde, dass ich mich da gar nicht auf eine Musikrichtung festlegen will. Pop ist bestimmt immer mit drin, aber ich kann mir auch vorstellen, mal einen Pop-Rock-Song zu machen oder Balladen – da bin ich nicht festgelegt.

Möchtest Du auch eigene Songs machen?

Ich habe bisher noch nicht viel geschrieben und wenig Erfahrung im Songwriting. Aber ich würde mich gerne darin versuchen, denn wer weiß – vielleicht steckt da ja ein Talent in mir, das ich noch gar nicht entdeckt habe. Auf alle Fälle möchte ich an den Songs mitwirken und nicht einfach etwas vorgesetzt bekommen. Dafür bin ich viel zu stur.

Gibt es unter den Kandidaten jemanden, mit dem Du Dich besonders verbunden fühlst?

Ja, Marlon und ich sind dicke Freunde geworden, über den Wettkampf hinaus. Darüber bin ich sehr glücklich, denn es ist cool, jemanden hier zu haben, der das Gleiche erlebt und mit dem man aber auch freundschaftliche Gespräche führen kann, die über „X Factor“ hinausgehen.

Wo siehst Du Dich selbst in fünf Jahren – wenn es so läuft, wie Du Dir vorstellst?

Ich stelle mir das so vor, dass ich hier aus der Show als Sieger hervorgehe und dann eine Riesenkarriere starte und weltweit natürlich der größte Star ever werde! (lacht)

Wenn sich Pino Severino in ein Tier verwandeln könnte – welches würde das sein?

Gute Frage – da muss ich kurz überlegen… vielleicht ein Tiger? Oder auch ein süßes Kätzchen. Oder ein Labrador? Ich habe so viele Facetten; ich glaube, jede Facette würde ein Tier kriegen, und alles wäre dann ein riesiges Mischmasch-Tier!

Pino Severino

(c) VOX/Stephan Pick/NL


0 Kommentar

  1. Cooles Interview..
    Charakter hat er ja auch und die Jury hat sich direkt verliebt.. 🙂
    besonders Sarah .. hehe

Kommentar verfassen