„X Factor“-Kandidat Mati Gavriel: „Mal schauen, was das Leben noch so bringt“

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Da waren’s nur noch Acht… Bevor am Dienstag erneut ein Kandidat die Koffer packen und „X Factor“ verlassen muss, haben sich Edita Abdieski, Mati Gavriel, Marlon Bertzbach und Pino Severino Zeit für eine Unterhaltung mit Musiktipps24 genommen. Lest heute, was Mati Gavriel zu erzählen hat über seine musikalische Kindheit, mit welchen Kandidaten er besonders gut auskommt und wie er sich seine Zukunft vorstellt. Die Interviews mit Pino und Marlon folgen in Kürze.

Musiktipps24: Dein Lebenslauf ist von Musik geprägt. Ist Deine Familie genauso musikalisch wie Du?

Mati Gavriel: Eigentlich nicht. Ich bin der einzige in meiner Familie, der so intensiv Musik macht.

Es war also Deine eigene Idee, Gesangsunterricht zu nehmen und Instrumente zu erlernen?

Ja, das war schon immer mein Wunsch. Ich hatte immer Spaß an der Musik, der Gitarre und dem Gesang. Ich wurde aber unterstützt durch meine Eltern, als sie gemerkt haben, dass es mir Spaß macht und vielleicht eine Zukunft mit sich bringen kann.

Wie stehen Deine Eltern zu Deiner Teilnahme bei „X Factor“?

Sie finden es toll, unterstützen mich total und finden es super. Ich glaube, ich habe mich lange genug darauf vorbereitet, Musik zu präsentieren, und jetzt kann ich das endlich machen, das ist toll!

Wie wichtig ist Dir der Rückhalt Deiner Familie?

Das ist natürlich sehr wichtig. Wir reden sehr viel miteinander, und mir sind die Familie und Freunde das Wichtigste.

Bei Deinem letzten Auftritt am vergangenen Dienstag stand die Show absolut im Mittelpunkt. Bist das wirklich Du: dieser coole, laszive Typ, der die Fäden in der Hand hält auf der Bühne?

Ich bin nicht nur eines, das ist sehr wichtig: Ich habe sehr viele Seiten. Ich liebe es, einfach nur mit der Gitarre auf der Bühne zu stehen oder so richtig mit Background, einer Show und mit einer Band. Das sind zwei Seiten von mir: Einmal die Gitarrenseite und einmal die Showseite. Ich glaube, es ist sehr wichtig, das zu kombinieren.

Das heißt, Du fühlst Dich wohl, wenn Du die Kulissen wechseln kannst?

Ich liebe das. Ich liebe die Show, und ich liebe auch die Einfachheit.

Wie weit würdest Du Dich verändern lassen, um Erfolg zu haben?

Ich will meinen Weg so gehen, wie ich es mir denke. Klar – es kommen viele Leute dazu, man redet viel, und es gibt auch Profis in dem Business. Es ist natürlich ganz wichtig, sich Ratschläge anzuhören. Aber ich bin selber Perfektionist, und ich entscheide letztendlich, ob ich etwas mache oder nicht. Dann weiß ich: Dahinter stehe ich, das macht mir Spaß, und so ist es am besten. Da lasse ich mich auch nicht verbiegen.

Welche musikalische Richtung würdest Du gerne einschlagen, falls Du gewinnen solltest?

Ich will natürlich gerne meine Musik machen. Ich schreibe ja sehr viele Songs, spiele E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, schreibe Texte… Und ich möchte gerne diese Mischung haben aus Singer, Songwriter, Märchen, Rock, Alternativ… Science Ficition, so was (lacht). Es ist mir einfach sehr wichtig, dass es meine eigenen Songs sind.

Gibt es unter den anderen X-Factor-Kandidaten jemanden, dem Du Dich besonders verbunden fühlst?

Die Jungs von La Famille fand ich echt cool, und die ja leider weg. Das hat mich schon traurig gemacht – aber die werden ihren Weg gehen, und es geht weiter.

Jede Woche fliegt wieder jemand raus – ist das ein komisches Gefühl, zu wissen, dass jeden Mittwoch wieder jemand seine Sachen packen muss und weggeht?

Ja, klar. Für mich ist das schon ein komisches Gefühl. Aber irgendwie nimmt man das nicht so richtig wahr. Ich zumindest denke da nicht an den Auszug. Ich denke eher: Lasst uns zusammen so viel Spaß haben, wie’s geht. Das realisiert man erst hinterher.

Wo siehst Du Dich selber in 5 Jahren?

In fünf Jahren, denke ich, dass ich auf jeden Fall noch Musik machen werde und noch ganz viele Songs geschrieben habe. Ich möchte gerne Musik spielen für Leute, die mich gerne hören – egal ob großer oder kleiner Club oder in der Halle. Ich werde wahrscheinlich trotzdem auch weiter beim Film arbeiten wie bisher, und ansonsten: Mal schauen, was das Leben noch so bringt.

Wenn Mati Gavriel sich in ein Tier verwandeln könnte, in welches?

Oooh… Entweder ein Vogel oder ein Fuchs, ich kann mich da nicht richtig entscheiden. Ein Vogel kann fliegen, und ein Fuchs ist immer auf der Lauer.

Ich hätte eher auf ein Chamäleon getippt…

Chamäleon? Das ist auch nicht schlecht, stimmt! Das ist immer wandelbar.

Mati Gavriel

(c) VOX/Stephan Pick/NL

0 Kommentar

  1. Ich find ihn interessant!!
    Und auf dem Foto erinnert er mich sehr an Johnny Depp / Schokoladenfabrik. 😉

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