Soundtrack (OST) zum The Doors-Film „When You’re Strange“: Johnny Depp liest Gedichte von Jim Morrison

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Am 1. Juli macht das Kino die Legenden um die Band „The Doors“ wieder lebendig. Eine umfassende Dokumentation über The Doors mit vielen, bisher unveröffentlichten Szenen und Material aus den heißen Jahren von 1965 – 1971. Erstmals wurde die Bandgeschichte der Doors in einer umfassenden Dokumentation aufgearbeitet. Sie waren eine der wohl einflussreichsten Bands, die der Rock je hervorgebracht hat: THE DOORS. Ihr Frontmann Jim Morrison, ein begnadeter Performer, talentierter Poet und tragischer Held des Rock’n’Roll gleichermaßen, wurde noch zu Lebzeiten zu einer Ikone der bewegten Sechziger Jahre, deren Strahlkraft bis heute nachwirkt.

Das mit 32 Tracks reichlich umfassende Repertoire des Soundtracks When You’re Strange – Songs From The Motion Picture enthält neben 14 DOORS-Hits aus allen sechs Alben der Band zusätzlich rare Live-Mitschnitte, nämlich When The Music Is Over aus einer dänischen Fernsehshow, Break On Through (To The Other Side) vom Isle of Wight-Festival 1970 und den legendär-skandalösen Light My Fire-Auftritt aus der Ed Sullivan Show.
14 Original-Morrison-Gedichte wurden von Johnny Depp eingelesen und in packender Dramaturgie über das gesamte Tracklisting verteilt, etwa The Spirit Of Music, Cinema und die kompromisslose Abrechnung Morrisons mit seiner Heimat, Goodbye America. Außerdem liest Johnny Depp William Blakes The Doors of Perception, das Pate für den Bandnamen stand. Zusätzlich aufgewertet wird der dokumentarische Charakter des Soundtracks zudem mit insgesamt fünf grundlegenden Interviews mit den Bandmitgliedern Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore.

Auch das Repertoire der DOORS-Songs spricht für sich selbst: Touch Me, The End, L.A. Woman, Five To One, Soul Kitchen und natürlich das titelgebende People Are Strange sowie weitere Marksteine der Rockmusik kennzeichnen eine der besten Song-Compilations, die zum Thema THE DOORS je erschienen sind.

Der Film selbst bietet jede Menge bislang unveröffentlichtes Material aus den Jahren 1965-1971 und wurde von Wolf Films/Strange Pictures in Zusammenarbeit mit Rhino Entertainment produziert und von Abramorama veröffentlicht. Die Regie für die 90-Minütige Doku führte der mehrfach preisgekrönte Tom DiCillo.
„Man sagt, wer sich an die Sechziger erinnern kann, sei nicht dabei gewesen“, so Producer Dick Wolf. „Ich kann definitiv sagen, dass ich mich daran erinnere, wie ich das erste THE DOORS-Album an dem Tag erstand, als es erschien, und es dann zehn oder zwölf Mal hintereinander durchhörte. Beide Seiten. Jeden Song. Und seitdem bin ich ein Fan. Der Film beschreibt zwar die Geschichte der Band, gibt aber auch einen Einblick in eine Zeit, die sich niemals wiederholen wird.“

Und Johnny Depp, als 1963 Geborener definitiv ein Kind der Generation danach, schwärmt ebenfalls: „Als ich das hypnotisierende, bisher unveröffentlichte Footage über Jim, John, Ray und Robby sah, hatte ich das Gefühl, alles aus ihrer Perspektive zu erleben. Eine Rock’n’Roll-Dokumentation, oder überhaupt eine Dokumentation, kann nicht besser gemacht sein als diese. Was für eine Ehre, dass ich daran beteiligt sein konnte. Ich bin stolz darauf, vielleicht mehr als auf alles, was ich bisher gemacht habe!“

Der Kinofilm, die Dokumentation „When You’re Strange“ über die Doors kommt ab dem 1. Juli 2010 in die deutschen Kinos. Der Soundtrack (OST) zu „When You’re Strange“ erscheint wenige Tage vorher, am 25. Juni. Anbei gibt es hier ein obligatorisches Video, sowie das komplette Tracklisting zum Soundtrack.

Tracklisting: Soundtrack (OST) – When You’re Strange

1. Poem: “Cinema”
2. Poem: “The Spirit Of Music”
3. “Moonlight Drive” – The Doors
4. Poem: “The Doors Of Perception”
5. “Break On Through (To The Other Side)” (Live – Isle Of Wight 1970) – The Doors
6. Poem: “A Visitation Of Energy”
7. “Light My Fire” (Live – The Ed Sullivan Show 1967) – The Doors
8. “To Really Be A Superstar” – Jim Morrison (Interview)
9. “Five To One” – The Doors
10. Poem: “Wasting The Dawn”
11. “When The Music’s Over” (Live – Danish TV 1968) – The Doors
12. a) “The Four Of Us Are Musicians” – Jim Morrison (Interview)
b) “I’d Like Them To Listen” – Ray Manzarek (Interview)
c) “Rock & Roll And Jazz” – John Densmore (Interview)
d) “Our Music Is Symbolic” – Robby Krieger (Interview)
13. “Hello, I Love You” – The Doors
14. “Dead Serious” – Jim Morrison (Interview)
15. “People Are Strange” – The Doors
16. Poem: “Inside The Dream”
17. “Soul Kitchen” – The Doors
18. Poem: “We Have Been Metamorphosized”
19. Poem: “Touch Scares”
20. “Touch Me” – The Doors
21. Poem: “Naked We Come”
22. Poem: “O Great Creator Of Being”
23. “The End” – The Doors
24. Poem: “The Girl Of The Ghetto”
25. “L.A. Woman” – The Doors
26. Poem: “Crossroads”
27. “Roadhouse Blues” (Live – New York 1970) – The Doors
28. Poem: “Ensenada”
29. “Riders On The Storm” – The Doors
30. Poem: “As I Look Back”
31. “The Crystal Ship” – The Doors
32. Poem: “Goodbye America”

2 Kommentar

  1. Dieser Film wird mit Sicherheit der absolute Hammer! Ich bin ein großer Doors-Fan und kann es kaum erwarten, diese Dokumentation endlich im Kino erleben zu dürfen. Die Tatsache, dass Johnny Depp die Gedichte vorliest ist natürlich noch ein zusätzliches Highlight, welches den Film sehr aufwertet.

  2. Jim Morrison war nicht drogensüchtig und er ist auch nicht an einer Drogenüberdosis gestorben, wie Heinz Gerstenmeyer in seinem Buch „Der mysteriöse Tod von Jim Morrison“ (ISBN: 978-3-8370-6427-8) eindeutig bewiesen hat.

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