Skrillex überzeugt live in Deutschland

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Wenn es zuletzt ein Künstler geschafft hat mich in seinen Bann zu ziehen, dann ganz sicher Sonny John Moore aka Skrillex. Ich hatte von dem US-Musiker bereits vor Monaten gelesen, aber nicht weiter nachgeforscht. Eines Nachts habe ich dann doch irgendwie ein Video von ihm gesehen und ich hatte einen neuen Helden. Skrillex ist unfassbar genial.

Selten hat mich Musik so in ihren Bann gezogen. Das Mash-Up aus wobbelnden Bässen, abgedrehten Samples und fetten Elektrobeats ist einzigartig, neuartig, ein Fest für die Ohren. Allerdings noch nicht für alle Ohren, denn man muss sagen: Einfach ist die Musik von Skrillex nicht. Nix für einen kuscheligen Abend zuhause und komplett tanzbar sind die Klamotten auch nicht immer. Aber sie hauen rein. Und sie sind in gewisser Weise ein neues Genre, das Skrillex alleine begründet hat. Die Nähe zum DubStep ist unverkennbar, den Skrillex-Sound nun aber auf DubStep zu reduzieren wäre vermessen.

Für seine EP „Scary Monsters And Nice Sprites“ bekam er verdienterweise einen Grammy und auch der Nacholger „Bangarang“ steht dem in nichts nach. Und das wird auch bei den Deutschlandkonzerten deutlich: Die Fans, zumeist jüngere Hörer, feiern Skrillex und seine Hits, wie z.B. „Right In“, „Bangarang“ , „Weekends“ oder auch den Megaknaller „Kyoto“.

Erst 25 Jahre ist Skrillex alt und gilt schon jetzt als einer der Visionäre eines neuen, elektronischen Musikverständnisses. Er lässt seine Zeit als Sänger einer Post-Hardcore-Band auch in seinen Songs wieder aufleben. So ergibt sich eine Mischung aus vielen verschiedenen Genres, die Skrillex für sich vereinnahmt und zu einer neuen Melange macht. Grossartig!

Zuletzt war Skrillex in Hamburg und Berlin zu sehen und hinetrließ überglückliche Hörer. Nun wird er Anfang Mai noch einmal in Luxemburg zu Gast sein. Ich kann nur jedem empfehlen, der die Chance hat den Amerikaner live zu sehen: Hingehen und eine neue Welt erleben. Skrillex ist ein Gott!

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