Sind wir reif? Für das Königinnenreich von ZOE.LEELA

Aktuell wirbt eine bekannte Tageszeitung ganz offensiv für sich, unter anderem auch online, mit einem Katalog an offenen, philosophisch-psychologisch angehauchten Fragen, wie: "Beherrschen wir noch das Medium oder das Medium längst uns?" Das sitz. Gut, dass es auch Künstler gibt, die dazu eine Antwort bieten. Wie die Newcomerin ZOE.LEEA aus Berlin, Kreuzberg, beispielsweise.

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Aktuell wirbt eine bekannte Tageszeitung ganz offensiv für sich, unter anderem auch online, mit einem Katalog an offenen, philosophisch-psychologisch angehauchten Fragen, wie:

„Beherrschen wir noch das Medium oder das Medium längst uns?“

Das sitz. Gut, dass es auch Künstler gibt, die dazu eine Antwort bieten. Wie die Newcomerin ZOE.LEEA aus Berlin, Kreuzberg, beispielsweise.

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Sie nutzt die Möglichkeiten, die sich ihr bieten und schöpft aus dem Vollen, wenn es darum geht, das world wide web zu nutzen, um Inhalte zu teilen und möglichst schnell zu transportieren.
So veröffentlichte die in Ulm geborene diesen Montag ihr Mini Debüt „Queendom Come“ auf dem Kölner „Netlabel“ Rec27.
Dieses schrieb sich bereits 2007 auf die Fahne, Musik und Visuals konsequent und vor allem kostenlos unter Creative Commons (Schöpferisches Allgemeingut) zu verbreiten.

Bei all den Chancen aber auch den Gefahren, sich im virtuellen Jungle des Internets zu verlieren, besinnt sich ZOE.LEELA auf ihre Kreativität. Und ihre Musik. Die Ausdrucksmöglichkeiten, die sie ihr eröffnen, entdeckte Zoe eher zufällig.
Und zwar in Berlin.

Dieses Mini Album atmet den von Aufbruchstimmung durchtränkten Geist internationaler Großstädte. Poröse Jazz-Einflüsse, urbane Hip-Hop-Salven und nüchterne Elektro-Sounds spiegeln das strukturierte Chaos der internationalen Musikmetropolen wieder.

Aktuell arbeitet Zoe mit dem Hamburger Produzenten Noah Felk. In seinem „so high“ Studio auf Sankt Pauli arbeiten die beiden an neuen Liedern, die der Vielfalt, die Zoe’s eigene musikalischen Interessen und Einflüsse widerspiegelt, bedeutend zugute kommen. Zwei aus dieser Kooperation entstandenen Lieder befinden sich ebenfalls auf dem Debüt Album „Queendom Come“.

Ihr Interesse an künstlerischem Ausdruck führte die Tochter einer Kroatin und eines Italieners an die traditionsreiche Nawrot- Reduta- Schauspielschule, wo sie unter Leitung der Professorin Theresa Nawrot ihre Schauspielausbildung begann. Diese wurde in New York am Lee Strasberg Theatre and Film Institute fortgesetzt, wo schon Schauspieler wie Robert DeNiro, Dennis Hopper, Steve Buscemi, Mickey Rourke und Harvey Keitel absolvierten.

Man darf sicher sein, noch vieles von dieser interessanten und talentierten Frau zu hören.
Den Anfang macht „Queendom Come“.

ZOE.LEELA „DESTROY SHE SAYS“ from Zoe.Leela on Vimeo.

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