Joe Bonamassa: Ein Geheimtipp, der keiner ist…“The Ballad Of John Henry“

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Am letzten Wochenende hatten wir mal wieder eine kleine private Feier. Dort anwesend war auch ein langjähriger Freund, den ich jetzt schon eine zeitlang nicht mehr gesehen habe.
Er spielte mir irgendwann zu später Stunde den Gitarristen und Sänger Joe Bonamassa vor…und seitdem ist es um mich geschehen. Ich habe schon lange keinen so geilen Künstler mehr gehört. Mit zwei Hörproben bei YouTube hat sich Joe Bonamassa in die Hitliste meiner privaten Lieblingskünstler ruckzuck in die Top 10 geschossen. Unfassbar genial dieser Typ…

…eigentlich ist es an dieser Stelle vermessen Bonamassa als Geheimtipp zu bezeichnen, denn geheim ist der Gitarrist aus den USA schon lange nicht mehr. Mit gerade mal 33 Jahren gehört er zur Topriege der besten Bluesgitarristen der Welt. Bei ihm paart sich virtuoses Gitarrenspiel mit einer grandiosen Stimme. Speziell überzeugt hat mich vor allem der Track "The Ballad Of John Henry". Wenn meine Frau davon nicht irgendwann schrecklich genervt wäre, dann liefe dieser Song bei uns zuhause in einer Dauerschleife.

Bonamassa ist eines dieser doch recht seltenen Ausnahmetalente. Schon im zarten Alter von 4 Jahren spielte der Sohn eines Gitarrenhändlers erstmalig die Gitarre. Damals eine speziell für ihn gefertigte kleine Version. Mit 7 Jahren spielte er dann bereits Stevie Ray Vaughan und Jimi Hendrix Note für Note nach. Und mit 12 Jahren eröffnete er Konzerte für den legendären B. B. King.
Aber Bonamassa ist nicht nur ein genialer Gitarrist, sondern wurde von Gott auch noch mit einer außergewöhnlichen Stimme beschenkt. Man könnte schon fast neidisch werden, wenn man hört wie viel Talent hier an eine Person verschenkt worden ist.
Nun ja, wenigstens ist das bei Bonamassa in guten Händen, er weiß sein Talent zu nutzen.


Mein momentaner persönlicher Tipp ist das vorletzte Album "The Ballad Of John Henry" mit dem grandiosen Titeltrack. Die Anspieltipps für dieses Album lauten "The Ballad Of John Henry", "Stop!" und auch "Happier Times", aber angemerkt werden sollte auch, dass man dieses Album nicht auf die drei Lieder reduzieren sollte. Hört euch die Platte in voller Länge an.
In diesem Jahr legte Joe Bonamassa direkt ein neues Album nach "Black Rock" heißt es und klingt insgesamt noch etwas moderner.
Mehr Rockeinflüsse, Ausflüge in den Bereich Country und Folk, allerdings trotzdem uneingeschränkt zu empfehlen.

Ich will nicht viele weitere Worte verlieren, ich lasse an dieser Stelle lieber die Musik in Form von Videos sprechen. Doch ich kann nur wiederholen, dass mich schon lange kein Musiker mehr so dermaßen geflasht hat, wie in desem Falle Joe Bonamassa.
Der Amerikaner hat jetzt einen neuen Fan.

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