Godoj und Neue Philharmonie erspielen 44.000 Euro für Kindernothilfe Haiti

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Dies ist das Ergebnis einer Veranstaltung, die laut Kindernothilfe „Mitten ins Herz gegangen ist“ und die höhere Wellen schlug, als ganz offensichtlich erwartet worden war. Auf Veranlassung von Thomas Godoj hatten sich am 28. Januar die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Heiko Mathias Förster und Thomas Godoj & Band zusammengefunden, um beim Benefizkonzert für die Kinder Haitis Spenden zu sammeln. Musiktipps24 hat bereits ausführlich darüber berichtet.

Gestern nun fand im Rathaus in Recklinghausen eine Pressekonferenz statt, bei der Intendant Stephan Popp einen Scheck über die respektable Summe von 42.500 Euro übergeben durfte. Beeindruckende 8.700 Euro dieser Summe wurden allein von Godoj-Fanforen gespendet. Weitere 1.500 kamen durch 50% der Einnahmen des Caterers hinzu und auch der Verkauf des Live-Mitschnitts von Concert Online ist noch nicht abgeschlossen. Wie Intendant Stephan Popp mitteilte, läuft der Verkauf dieser Sticks nach wie vor sehr gut. Es sind also noch weitere Beträge zu erwarten. Die Pressesprecherin der Kindernothilfe, Angelika Böhling, zeigte sich sehr überrascht und erfreut über das Ergebnis. Sie konnte auch mitteilen, dass mit diesem Geld kurz nach der Eröffnung des dritten Kinderzentrums, nun bereits ein viertes in Angriff genommen werden kann. Diese Notzentren sind zunächst einmal überdachte Plätze  an denen es medizinische Versorgung, psychische Hilfe, Essen, Beschäftigung und Betreuung gibt, um Kindern auch mit Lachen aus ihrer traumatischen Erfahrung zu helfen und sie vor Menschenhändlern zu schützen. Kinder unter 14 machen in Haiti etwa 40% der Bevölkerung aus und eine halbe bis eine Million von ihnen, viele enorm traumatisiert, irren zurzeit heimatlos umher.

Thomas Godoj – neuer Botschafter der Kindernothilfe – drückte es so aus: „Ich bin so was von geflasht Leute. Ihr habt euren Teil auch dazu beigetragen und ich bin wahnsinnig stolz auf alle, die sich an der ganzen Geschichte beteiligt haben. Wir dürfen aber dabei nicht vergessen, dass wir auch was für die Kinder in Deutschland machen müssen.“ und er versprach Frau Böhling, dass es in Zukunft pro Jahr ein bis zwei Benefizkonzerte mit seiner Band für die Kindernothilfe geben wird. Auf Anregung von Bürgermeister W. Pantförder wurde auch schon ein erster konkreter Termin im Sommer angepeilt. Die Public-Viewing-Veranstaltung zur Fußball-WM stelle seiner Ansicht nach schon einmal die technischen Voraussetzungen, so dass man ohne größeren Aufwand an den spielfreien Tagen ein weiteres Konzert mit der Neuen Philharmonie und Thomas Godoj ins Auge fassen könne. Auch Heiko Förster, begeistert von dem guten Zusammenspiel seines Ensembles und der Godoj-Band, geriet fast schon ins Schwärmen: „Der Anlass war zwar tragisch, aber es war eine ideale Kombination, die einem größeren Publikum gefiel. Wir haben damit einen Nerv getroffen – und sollten zusammen weitermachen. Ich kann mir ein Open-Air-Konzert gemeinsam mit Thomas Godoj und der Neuen Philharmonie im Sommer in Recklinghausen gut vorstellen. Und das vor 20000 Zuschauern, das wäre eine tolle Sache.” Er zeigte sich von der Idee Wolfgang Pantförders sehr angetan, war doch die Veranstaltung im Festspielhaus ein absolutes Highlight dieser Saison.

Thomas Godoj und seine neue Single „Uhr Ohne Stunden“ (März 2010)

3 Kommentar

  1. Das ist doch eine ganz tolle Nachricht. Freue mich von Herzen das soviel an Spenden zusammengekommen ist. Einfach super!! Thomas kann sich echt auf seine Fans verlassen, und zurecht stolz sein. Genauso wie wir auch stolz auf ihn sind!! Finde es toll wenn es wieder einmal ein weiteres Zusammenspiel mit der Neuen Philharmonie geben wird!!

  2. Eine tolle Leistung,Thomas&Co können richtig darauf stolz sein.Das Leben wäre um so viel leichter und schöner,gäbe es mehr von SOLCHEN Menschen.Macht weiter so.

  3. Ein klasse Ergebnis. Schade, dass solche Aktionen nationaler Künstler in den Medien nicht so erwähnenswert scheinen wie die der internationalen Stars. Bei dieser Summe müssen sich die Beteiligten sicherlich nicht verstecken! Und das bei einer Aktion, die innerhalb von 48 Stunden stand.

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