Georgien nimmt wegen Streit um Anti-Putin-Lied nicht am Grand Prix teil

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Am 16. Mai startet in Moskau der Grand Prix Eurovision Song Contest. Schon im Vorfeld gab es einigen Ärger wegen des georgischen Beitrags für den Wettbewerb.

Die Europäische Rundfunkunion übte Kritik an dem antirussischen Lied der Gruppe Stefane & 3G , daraufhin zog sich die kaukasische Republik aus dem Song Contest zurück. Nun werden nur noch 42 Länder beim Eurovision Song Contest auftreten. Die Band räumte ein, dass es sich bei ihrem Beitrag "We Don’t Wanna Put In" (übersetzt: "Wir wollen keinen Putin") um ein Lied gegen den russischen Regierungschef Wladimir Putin handele.

Im August bekriegten sich Russland und Georgien und viele Georgier sehen in Wladimir Putin den Übeltäter , weil dieser als damaliger Präsident den russischen Angriff bestimmt hatte. Zwar war der georgische Wettbewerbsbeitrag auch im eigenen Land nicht unumstritten, trotzdem beschwerte sich das georgische Kulturministerium , dass Russland angeblich Druck auf die Europäische Rundfunkunion ausgeübt hätte.

Der Grand Prix findet in diesem in Russland statt. Am 16. Mai schaut Europa dann auf die Olympia-Halle in Moskau , aus welcher der Song Contest übertragen wird. Russland hat natürlich ein großes Interesse daran, dass diese Feier nicht durch unschöne Lieder gestört wird.

Für Deutschland startet in diesem Jahr das Projekt "Alex Swings And Oscar Sings" mit ihrem Song "Miss Kiss Kiss Bang" . Dieses Lied ist alles, aber in keinem Fall politisch. Leider, wie soft ein eher mäßiger deutscher Beitrag für den Wettbewerb. Vor allem der Text ist bestenfalls mäßig. Deutschland versucht es erneut mit Swing, ein bisschen aufgepeppt durch Elektro-Rhythmen. Das Projekt "Alex Swings And Oscar Sings" besteht aus dem Erfolgsproduzenten Alex Christensen und dem Musical-Sänger Oscar Loya . Mal sehen, wie gut Deutschland damit abschneiden kann.

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