Al Green – …und noch ein Comeback

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In den 70ern gehörte der im Süden der USA geborene Al Green zu den markantesten und imposantesten Soulsängern seiner Epoche.
Green landete viele Hits u.a. „Call me“ und „Let’s stay together“.

Seine Musik war sehr tief im Gospel verwurzelt und so war es nicht erstaunlich, dass sich der smarte Soulsänger später nur noch der Religion und Gospel zuwandte, bis er in den 90er Jahren seinen „Soul“ wiederaufleben ließ.

Sein neues Album orientiert sich an seiner Blütezeit ohne dabei zu altbacken oder nostalgisch zu wirken und dies ist mit grosser Wahrscheinlichkeit seinen beide mehr als guten Produzenten zuzuschreiben, die ursprünglich ganz andere Genres bedienen.

Zwei Junges aus der HipHop-Ecke, Ahimr „Questlove“ Thompson und James Poyser gaben dem Album den letzten schliff und zeichen für den satten und fetten Sound verantwortlich. Ziel war, diesen Sound ganz nah am Sound von früher anzulehnen und somit die alten Zeiten wiederauferstehen zu lassen.

Zudem spielt Al Green hier ein bisschen Santana und lädt sich für sein Album jede Menge erstklassiger und hochkarätiger Stars in sein Studio u.a.:

– Anthony Hamilton
– der dreifache Grammy-Gewinner John Legend
– die britische Souldiva Corinne Bailey Rae,
– und die Dap-King Horns

Insgesamt ein superbes Album vom ehemaligen Hohepriester des Soul. Viel Spass bei der Zeitreise in die Disco-Ära

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