Eric Clapton
Am 12. November ist die großartige DVD und BluRay des Crossroads-Konzertes 2010 erschienen. Zum dritten Mal hat Eric Clapton die Meister an der Gitarre eingeladen um ein 11-stündiges Musikfeuerwerk in Chicago zu präsentieren. Mit dabei sind u.a. John Mayer, Joe Bonamassa, Steve Winwood, Jeff Beck, Ronnie Wood, Shery Crow und viele andere. Erstmals ist das [...]
Meistergitarrist Eric Clapton meldet sich Ende September mit einem neuen Studioalbum zurück. Schlicht und einfach "Clapton" wird das neue Werk heißen, dass ihn zurück zu seinen Wurzeln bringt. Mr. Slowhand lebt hier wieder den Blues und hat sich dafür viele gute Gäste ins Studio hegolt. Alle Informationen gibt es hier. [...]
Eric Clapton wurde am 30. März in England geboren und gilt als einer der herausragendsten Gitarristen unserer Zeit.
Sein Gitarrenspiel hat den Rock und Bluesrock seit den 1960er Jahren maßgeblich geprägt und mit beeinflusst. In einer Liste mit den 100 wichtigsten Gitarristen aller Zeiten steht Clapton an der vierte Stelle.
Bekannt wurde Eric Clapton mit den Yardbirds, denen er sich 1963 anschloss. In der Folge schloss sich der Gitarrist verschiedenen Bands an und spielte u.a. mit und für John Mayall.
1966 gründete Eric Clapton zusammen mit Ginger Baker und Jack Bruce die Band “Cream”. Obwohl Clapton eigentlich erst wenige Jahre bekannt war, galt er schon damals als Genie an der Gitarre.
Seine beiden Kollegen Jack Bruce und Ginger Baker hingegen galten damals ebenfalls als Koryphäen an ihren Instrumenten.
Die Band „Cream“ gilt als die erste Super Group aller Zeiten und ist damit gleichzeitig Begründer des Genres.
Eric Clapton gründete danach viele weitere Bands oder spielte mit anderen beachteten Musikern. So z.B. auch die Band Blind Faith, die er zusammen mit Steve Winwood und Ginger Baker gründete.
Seine ganz eigene Solokarriere startete der Ausnahmegitarrist allerdings erst in den 80er Jahren, nachdem er eine jahrelange Drogensucht hinter sich gelassen hatte.
Allerdings kämpfte er in dieser Zeit mit dem Alkohol. Mittlerweile hat er zwei Entziehungskuren überstanden und ist trocken.
Anfang der 90er jahre musste Eric Clapton mehrere Schicksalsschläge hinnehmen. Sein kleiner Sohn Conor starb bei einem Sturz aus einem Wolkenkratzer. Hieraus resultiert auch eines der erfolgreichsten Stücke von Clapton: Tears in Heaven, das der Gitarrist als Teil seiner Trauerarbeit betrachtete.
Eric Clapton nahm fei von Drogen und Alkohol in den vergangenen Jahren viele und vor allem sehr gute Alben ab.
Erst im Jahre 2005 verordnete er sich eine Studiopause und ließ er 2010 ein neues Album folgen.
Clapton ist als einziger Musiker drei Mal in der Rock N’ Roll Hall Of Fame vertreten: mit den Bands Cream und Yardbirds, sowie einmal als Solokünstler.
Diskografie
- 1970 – Eric Clapton
- 1974 – 461 Ocean Boulevard
- 1975 – There’s One in Every Crowd
- 1976 – No Reason to Cry
- 1977 – Slowhand
- 1978 – Backless
- 1981 – Another Ticket
- 1983 – Money and Cigarettes
- 1985 – Behind The Sun
- 1986 – August
- 1989 – Journeyman
- 1994 – From the Cradle
- 1998 – Pilgrim
- 2001 – Reptile
- 2004 – Me and Mr. Johnson
- 2004 – Sessions for Robert J. (CD+DVD)
- 2005 – Back Home
- 2009 – Live from Madison Square Garden ( mit Steve Winwood)