Zeit für Veränderung – Obama gewinnt die Wahl zum amerikanischen Präsidenten

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Gestern Nacht wurde Geschichte geschrieben und wir waren live dabei. In der gestrigen Nacht war das amerikanische Volk zur Präsidentschaftswahl aufgerufen. Der demokratische Kandidat Barack Obama trat gegen den konservativen Republikaner John McCain an. Doch wem erzähle ich das. Seit Wochen ist die Wahl des neuen US-Präsidenten das Top-Thema in den Nachrichten. Nun war es endlich soweit und wir dürfen dem frisch gewählten Staatsoberhaupt Barack Obama gratulieren.

Die ganze Welt blickte gespannt auf Amerika. Überall wurden Vorab-Abstimmungen zur US-Wahl angeboten, Prognosen erstellt und Hoffnungen geäußert. Fast alle waren sich einig: Wir wollen Obama! Geschichte schrieb dabei vor allem die Wahlbeteiligung der US-Bürger. Weit über 130 Millionen Amerikaner stimmten ab, stimmten für Obama. Die Zeit für Veränderungen scheint gekommen. Große Erwartungen begleiten Obama in sein Amt. Nun wird sich der neue Präsident an Taten statt großer Worten messen lassen müssen.

Ein Mann allein wird die Karre sicher nicht aus dem Dreck fahren. Viele Jahre verfehlter Politik gilt es aufzuarbeiten. Eine gehörige Portion Geduld wird dafür von Nöten sein. Aber was als erster Eindruck bleibt ist das gewaltige Interesse an der Person Obama – an der Politik in Amerika. Die Menschen nutzen endlich ihre Möglichkeiten, nutzen ihre Stimme und tragen ihren Liebling, die Lichtgestalt der Veränderung, geradewegs ins Amt.

Deutlicher hätte Obama das Rennen nicht für sich entscheiden können. Freunde der knappen Entscheidung, (so wie man es ja von den bisherigen US-Wahlen gewohnt war) sollten in Zukunft zur Formel Eins übersatteln. Dort ist es wenigstens egal wer das Rennen gewinnt. Mit einer knappen Entscheidung wäre in diesem Wahlkampf nämlich niemandem geholfen. Das hätte nur die Zweifeler bestärkt.

Dem alten John McCain will ich gar nichts böses. Die Politik von George W. Bush soll nicht als schwarzer Peter in der Tasche eines anderen landen. Auch wenn ich das leidige Hautfarben-Thema nicht mehr hören kann, so war es aber vielleicht doch an der Zeit einen schwarzen Präsidenten im höchsten Amt der USA zu küren. Zudem wirkt Obama aufgeschlossen, modern und offen für neue Ideen. Eine Ein-Mann-Armee kann die US-Politik nicht entrümpeln. Aber eine Ein-Mann-Armee mit 100 Millionen Wählern im Rücken könnte tatsächlich Veränderungen einläuten.
Glückwunsch Mr President!!!!

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