Verkehrte Welt bei DSDS

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Die Überschrift dieses Artikels sagt eigentlich alles aus: Bei DSDS haben wir derzeit eine verkehrte Welt. Die Sängerinnen mit den guten Stimmen fliegen raus und Kandidaten, die wenig bis gar nicht singen können bleiben drin. Poptitan Dieter Bohlen hat ein großes Problem, anders kann man das nicht nennen.

Schon in der letzten Woche berichteten wir von sinkenden Einschaltquoten, nun geben die Fans die Sendung ungewollt der Lächerlichkeit preis. Wie so oft, entscheiden die Zuschauer nämlich nicht rational und aus der Sicht des Produzenten, für sie zählt viel eher der Sympathiefaktor. Das dann bewusst Talente rausgewählt werden, ist als Nebeneffekt zu beobachten. So traf es am Samstag die Sängerin Vanessa. Sie lieferte eine durchweg gute Leistung ab und galt in der Jury als Favoritin. Sie flog raus, während Joey Heindle, der sangestechnisch keine gute Figur machte, drin bleiben darf. Verkehrte Welt.

Angeblich, so schreibt man in Internetforen, lag es ein weiteres Mal an einer Panne von Moderator Schreyl. Der soll wieder eine falsche Reihenfolge aufgesagt haben, weshalb anscheinend viele Stimmen völlig falsch gezählt wurden. RTL hat den Vorgang bisher nicht weiter kommentiert, man darf aber davon ausgehen, dass Vanessa auch weiterhin „draussen“ bleibt.
Dieter Bohlen meint: „Ich finde es unendlich schade, dass eine so gute Sängerin raus ist. Vanessa tut mir leid… Die Entscheidung der Zuschauer geht eben nach dem Gesamtpaket und da spielt Sympathie eine große Rolle. Ich bin Sportsmann und akzeptiere, was die Zuschauer machen.“

Viele Fans fordern, dass Vanessa wieder mitmachen darf und die Sängerin trat bei „Punkt 9“ an, ihr Weg durch die RTL-Maschinerie hat ja nun erst begonnen, sie sagt: „Es tut schon weh, zu sehen, dass es nicht nur um Gesang geht.“
Allerdings dürfte ihr das schon vorher eindeutig klar gewesen sein. Das hat man schon seit Jahren beobachten können, um den Gesang geht es wahrlich nicht. Er ist nur Mittel zum Zweck. Es geht um Geschichten und Charaktere, die sich vermarkten lassen. Vor allem aber geht es darum, dem Zuschauer glaubhaft zu machen, dass hier ein wirklicher Star gesucht wird, der nur blöderweise nie zum Star wird. Leider!

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