„The Voice“ Whitney Houston stirbt mit 48 Jahren

Die Welt der Musik ist wieder um eine große Stimme ärmer: Soul-Diva Whitney Houston, auch genannt "The Voice", wurde am Samstagnachmittag tot in ihrem Hotelzimmer in Beverley Hills aufgefunden.

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Die Welt der Musik ist wieder um eine große Stimme ärmer: Soul-Diva Whitney Houston, auch genannt „The Voice“, wurde am Samstagnachmittag tot in ihrem Hotelzimmer in Beverley Hills aufgefunden. 

Eigentlich hätte es eine fröhliche Party im Vorfeld der Grammys werden sollen – der Entdecker von Whitney Houston, Clive Davis, hatte ins Beverley Hilton Hotel eingeladen; der Auftritt der Sängerin sollte einen Höhepunkt des Abends markieren. Doch wie Whitneys Sprecherin nun verlauten ließ, wurde die Diva am frühen Samstagnachmittag leblos in ihrem Zimmer vorgefunden; alle Rettungsversuche waren vergebens.

Die Todesursache ist indes unklar. Kein Geheimnis ist es jedoch, dass Whitney Houston langjährig Probleme mit Alkohol und auch Drogen hatte; eine Ehe mit dem R ’n‘ B-Enfant terrible Bobby Brown endete nach 15 Jahren stürmischer, aber auch selbstzerstörerischer Beziehung mit der Scheidung im Jahr 2007.

Whitney Houston wurde 1963 in New Jersey geboren. Musik lag ihr von Anfang an im Blut; sie ist verwandt mit Aretha Franklin und Dionne Warwick, ihre Mutter war sogar mit Elvis Presley auf Tournee. Schon im frühen Teenager-Alter wirkte Houston bei Schallplattenaufnahmen und Konzerten mit, bis sie 1983 einen Plattenvertrag bei Arista Records, dem Label von Clive Davis, unterzeichnete. Schon bald darauf begann ihre märchenhafte Karriere, die in insgesamt rund 170 Millionen verkauften Tonträgern gipfelte und ihr einen Platz im Pop-Olymp sicherte.

In den 90er-Jahren begann Whitney Houston zudem, als Schauspielerin in diversen Blockbustern zu agieren. Unvergessen ihre Rolle als – wer hätte es gedacht – Sängerin neben Kevin Costner in „Bodyguard“. Nach mehr als 20 Jahren Dominanz in der Welt der Musik wurde es im neuen Millenium ruhiger um Whitney Houston. Wenn sie in den Schlagzeilen auftauchte, dann oftmals wegen beunruhigender Meldungen über ihren Gesundheitszustand. 2009 jedoch konnte sie sich erneut mit dem Album „I look to you“ in den Charts durchsetzen. Während der Tour zu ihrem Album musste Whitney Houston herbe Kritik über sich ergeben lassen – die einzigartige Stimme klang brüchig, konnte nicht an die Brillanz der Vorjahre anknüpfen. Whitney Houston hinterlässt eine Tochter.

1 Kommentar

  1. Ojeeee…. :-((
    Bodyguard und „I will always love you“ haben sich gaaanz tief in mein Herz gegraben!

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