„The Man With The Iron Fists“ – Tarantino soll Besucher locken

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Der neue Kung-Fu-Film „The Man With The Iron Fists“ ist in den deutschen Kinos angelaufen. Und die Tatsache, dass auf dem Kinoplakat der Name Quentin Tarantino zu lesen ist, wird sicherlich dafür sorgen, dass viele Zuschauer allein aus diesem Grunde ins Kino gehen…

….aber tatsächlich hat Tarantino selber mit dem Film rein gar nix zu tun, bis auf die Tatsache, dass er und der ehemalige WuTang-Frontmann gute Freunde sind. RZA hatte einst den Soundtrack für Kill Bill gemacht. Das kann er auch gut, aber mit „The Man With The Iron Fists“ hat er sich scheinbar etwas übernommen. Er ist der Macher in Personalunion: Regisseur, Hauptdarsteller, Drehbuchschreiber, alles hat RZA gemacht.

Und vermutlich wäres es besser gewesen, wenn er Teile der Arbeit aus der Hand gegeben hätte. Der Film wirkt oftmals platt, die Geschichte ist eher langweilig. Nichts, was sich lohnt 95 Minuten ernsthaft verfolgt zu werden. Hervorzuheben sind allerdings einige nette Kampfszenen, aber die rechtfertigen keine anderthalbstündige Kinovorstellung.

Einziger Lichtblick ist Russell Crowe, der mit Jack Knife einige Lacher auf seiner Seite hat und der ihn gut spielt. RZA ist schauspielerisch ein Totalausfall und auch Lucy Liu hätte man eine bessere Rolle gewünscht.

Im Großen und Ganzen also ein Film, der nicht so schlimm ist, dass man abkotzen müsste, aber wiederum auch nicht gut genug, um seine Zeit im Kino zu vebringen. Oder?!
Auch wenn der Trailer, den wir auch jetzt zeigen, eigentlich weit mehr verspricht. Für Genre-Fans ist der Film aber durchaus ok. Wer allerdings wegen Tarantino reingehen wollte, der sollte sich das Geld lieber sparen.

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