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Musiktipp: Shinedown – Das neue Album „The Sound Of Madness“ und die Single „Devour“

Hier einmal etwas für die Freunde von ein bisschen „Hart-Gas“. Die Herren von Shinedown weilten kürzlich in Deutschland. Grund: Ein Showcase in Hamburg, bei dem Sänger Brent Smith und Band das neue Album vorstellten. Die Truppe hat auf ganzer Linie überzeugt.

Ein Grund des Erfolges dürfte unter anderem die neue Single „Devour“ sein. Nachdem ich von dem Showcase erfuhr, wollte ich natürlich mal schauen, was es mit Shinedown auf sich hat. Gehört hatte ich den Bandnamen schon einmal, konnte ihn aber nicht genau kategorisieren.
Dies hat sich jetzt geändert. Zum Glück, da wär mir doch glatt eine saugeile Band durch die Lappen gegangen.
Auf der bandeigenen Homepage gibt es Video der neuen Single „Devour“, draufgeklickt, abgewartet und fast vom Stuhl gefallen.
Der Song rüttelt richtig wach. Eine geile Uptempo-Nummer, die mit einem Marschrhythmus eingeläutet wird.
Sänger Brent Smith hat den Song nach einem Besuch der US-Truppen im Irak geschrieben. Eigentlich völlig unpolitisch, wollte er trotz allem seine Erlebnisse zu Papier bringen. Er selber sagt, dass er richtig sauer sei. Eine Abrechnung mit der Amtszeit von Präsident Bush.
Und all seine Wut hat Smith in diesen Song gepumpt, das hört man auch.

Aber Shinedown können mehr als nur knallhart Gas geben. Den Hörer erwartet ein sehr abwechslungsreiches Album. Harte Riffs wechseln sich ab mit ruhigen Rock-Stücken, die zum Teil schon fast ein wenig an Vertical Horizon erinnern. Nie aber verliert die Band ihre Stärke. Das neue Album „The Sound Of Madness“ ist in allen Bereichen gleichermaßen stark.

„The Sound Of Madness“ ist bereits das dritte Album der Amerikaner, aber leider erst das zweite Album, welches den Weg über den großen Teich geschafft hat. Viel zu oft ereilt dieses Schicksal gute Bands. Beispiel Jason Mraz, der in Amerika auch bereits mehr Alben veröffentlicht hat, als bei uns in Deutschland überhaupt angekommen sind. Sehr schade, wie ich persönlich finde.
Produziert hat man das Album mit Star-Produzent Rob Cavallo. Frontmann Smith will mit dem Album auf alle Zeiten in Erinnerung bleiben, daher rühre auch die lange Arbeitszeit, die man in „The Sound Of Madness“ gesteckt hat.
Man wollte einfach alles richtig machen und das ist der Band auch gelungen. Hört man sich die älteren Alben an, welche die Messlatte bereits hoch legen, dann merkt man bei dem dritten Studioalbum, dass Shinedown eingespielter sind als je zuvor.
Jeder Song hat seine Begründung, klingt durchdacht. Man lässt hier die Muskeln spielen.

Gerne gebe ich euch ein paar Anspieltipps. In jedem Fall zu empfehlen ist der Opener „Devour“, wer danach nicht weiterhört ist selber schuld. Ehrlich!
Weitere Tipps: „The Crow & The Butterfly“, eine sehr schöne Rock-Balladen-Hymne (tolles Wort eh?).
Außerdem: „Cry For Help“…mal wieder ein bisschen Gas. Und auch „If You Only Knew“ ist sehr zu empfehlen. Smith wollte zwar nie einen Lovesong schreiben, hat dies mit diesem Song für seine Frau aber getan. Schöner Track!
Euch erwartet ein ausgewogenes Album, auf dem sowohl für Headbangen, als auch für emotionale Momente gesorgt ist…
Und wieder einmal muss man einfach sagen, dass amerikanische Produzenten einfach wissen, wie ein Album richtig fett klingt. Cavallo hat hier seine langjährige Erfahrung (Goo Goo Dolls, Green Day…) ins Spiel gebracht. „The Sound Of Madness“ ist ein wahrer Genuss.

Wer nun mehr sehen und hören will, besucht die Bandhomepage. Dort kann man sich das komplette Album kostenlos anhören. In Deutschland erscheint das Album am 10. Oktober 2008. Kurz darauf kann man die Band dann auch live sehen. Als Support-Act von Disturbed geben sie sich die Ehre und sind an folgenden Terminen in Deutschland zu sehen.

Shinedown LIVE Oktober 2008
14. Oktober | Hamburg | Docks
15. Oktober | Hamburg | Docks
17. Oktober | Berlin | Columbiahalle
18. Oktober | Düsseldorf | Philipshalle
20. Oktober | München | Zenith
21. Oktober | Leipzig | Haus Auensee
23. Oktober | Wien | Gasometer
24. Oktober | Zürich | Volkshaus
26. Oktober | Karlsruhe | Europahalle

Anbei dann das Video zur aktuellen Single „Devour“ via Shinedown TV. Vielen Dank Jungs 😉

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1 Kommentar


  • Webnews.de 19. September 2008 at 13:58

    Shinedown als Vorband für Disturbed…

    Die amerikanische Band Shinedown wird als Vorband für Disturbed die Tour in Deutschland begleiten.

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Dieser Post wurde von Kiki geschrieben. Möchtest du weitere Posts von Kiki lesen? Mehr über ihn erfahren, oder über Soziale Netzwerke mit ihm in Verbindung treten?
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