Pete Murray – Das neue Album "Summer At Eureka", chillen an Weihnachten

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Mein Bruder und ich haben den Australier Pete Murray schon lange auf der Beobachtungsliste. Und jetzt in der besinnlichen Zeit ist der Moment gekommen, euch mal wieder auf einen absoluten Geheimtipp aufmerksam zu machen. Mittlerweile hat es Murray zwar schon ins deutsche Radio geschafft, aber richtig bekannt ist er trotzdem nicht…
Vor allem ist dieser Artikel hier mal eine echte Genugtuung nach den ganzen Schnuffels und Queensberrys in den letzten Wochen. Endlich mal wieder ein nettes Stück Musik, dass ich privat auch selber anhöre.

Das neue Album des Singer- und Songwriters aus Australien ist wie gemacht für ruhige Winterabende. „Summer At Eureka“ ist sowohl ein Album zum Zuhören, als auch einfach nur zur sanften Berieselung nebenbei. Wenn man richtig zuhören möchte, dann finden sich richtige Perlen auf dem Album, nett arrangiert, tolle Gitarren und Gesangslinien. Oder einfacher gesagt: Es sind einfach tolle Songs. Das sind keine „Hits“, wie man sie im Allgemeinen erwartet, sondern Lieder, die berühren.
Wenn ich einen Vergleich ziehen müsste und Murray in eine Schublade stecken sollte, dann würde ich als nächsten Vergleich in jedem Fall den Amerikaner John Mayer herbeiziehen. Seine Lieder sind ähnlich gestrickt.

Erschienen ist das Album „Summer At Eureka“ am 28. November. Gefüllt mit 11 neuen Tracks und insgesamt 42 Minuten Spielzeit. Auch wenn die Kritiken etwas anderes sagen: Für mich ist „Summer At Eureka“ genauso stark wie die Vorgänger-Alben. Man darf eventuell kritisieren, dass die neuen Murray-Songs etwas eingängiger, vielleicht schon poppiger sind, aber dennoch ist das eine wirklich gute Platte, die der Australier da so kurz vor Weihnachten rausgehauen hat. Neben der neuen Platte von Jack’s Mannequin ist die neue Pete Murray für mich momentan DAS Weihnachtsalbum.

Anspieltipps sind auf jeden Fall mehrere Songs. Leider gibt es nicht alle auf YouTube. Glücklicherweise konnte ich allerdings meinen „Liebling“ dort ausmachen: Nämlich den Titeltrack „Summer At Eureka“. Erinnert hier schon fast ein bisschen an Jack Johnson. Superschöner Refrain. Anhören!!!

Ein weiteres Highlight: Der Song „Sugar“. Hier leider „nur“ in einer qualitativ schlechten Live-Version. Vor allem die Gitarre finde ich hier supergeil.

Einen hab ich noch, der zweite Track auf dem Album: „Saving Grace“.

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