Media Control Chart News der Woche (KW31): Yolanda be Cool auf Platz 1 der Single-Charts

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Yolanda Be Cool & Dcup lösen Shakira an der Spitze der media control Single-Charts ab. Bei den Alben sorgen die Amigos auf Platz zwei für den höchsten Neueinstieg. Damit gibt es an der Spitze der deutschen Charts dann nach Wochen doch wieder etwas Bewegung, denn lange hielt Shakira mit ihrem offiziellen FIFA-WM-Hit „Waka Waka“ die Pole Position inne.

Sommerhit „We no speak Americano“ auf Platz eins der Charts

Baden-Baden. – Bei den Temperaturen geht es zurzeit wenig sommerlich zu. Heiße Stimmung kommt dafür bei den australischen Sound-Experimentalisten Yolanda Be Cool & Dcup auf. Ihr Ohrwurm „We no speak Americano“ erobert nach nur zwei Wochen die Spitze der media control Single-Charts und springt von Platz acht auf eins. Shakira und Freshlyground, die mit „Waka Waka“ zuvor sechs Mal ungeschlagen blieben, müssen sich in dieser Woche mit dem zweiten Rang begnügen.

Munteres Plätzetauschen herrscht auf den weiteren Positionen: Lady Gaga wird mit „Alejandro“ von der Zwei auf die Drei verdrängt, Edward Maya & Vika Jigulina haben dagegen Aufwind und steigen mit „Stereo Love“ von der Sechs auf die Vier. Katy Perry komplettiert mit „California Gurls“ (Vorwoche: drei) die Top Five.

Die beste Neueinsteigerin der Woche ist süchtig nach Liebe: Mit „Your Love is my Drug“, der dritten Single-Auskopplung ihres Erfolgsalbums „Animal“, lässt sich Kesha zum Auftakt an 19. Stelle blicken.

Wer auf volkstümlichen Wohlfühlschlager steht, kommt an den Amigos nicht vorbei. Das hessische Duo, das sich 1970 gründete und mit der Nummer-Eins-Platte „Der helle Wahnsinn“ im Jahr 2007 seinen größten Charts-Erfolg feierte, fragt im Album-Ranking zum Auftakt an zweiter Stelle: „Weißt du, was du für mich bist“?

Wesentlich kürzer im Geschäft, aber schon ein echter Star in ihrem Heimatland ist Medina. Die R’n’B‘-Sängerin wurde bei den MTV Europe Music Awards 2009 als beste dänische Interpretin ausgezeichnet und legt mit „Welcome to Medina“ auf Platz zehn einen soliden Album-Einstieg hin.

Eine Anlehnung an Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ ist „The ArchAndroid“, das Debüt-Album von Janelle Monáe. Die amerikanische Soul-Newcomerin glänzt neu auf Patz zwölf.

Der Graf setzt mit Unheilig seinen Siegeszug derweil unbeirrt fort. „Große Freiheit“ steht einmal mehr auf Rang eins. Die zweitplatzierten Amigos schieben Eminem mit „Recovery“, Lady Gaga mit „The Fame“ und die Filmmusik zu „Die Twilight Saga: Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“ jeweils eine Position nach unten.

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