Kinect-Spiele im Test: Crossboard 7 von Konami

Scroll this

Seit dem 10. November ist die neue Bewegungssteuerung für die XBOX360 im Handel: Kinect revolutioniert damit das Gaming, wie wir berichteten. Nun kommen auch sofort eine ganze Menge Spiele an den Start, welche die Veröffentlichung von Kinect flankieren.
Dazu gehört unter anderem auch „Crossboard 7“ aus dem Hause Konami.
Das Spiel gehört zu den insgesamt 18 Launchtiteln von Kinect und bietet rasante Action auf einem Board, das in gewisser Weise an ein Snowboard erinnert. Im Spiel gibt es jede Menge verschiedene Fahrer und insgesamt 7 verschiedene Umgebungen / Welten in denen man Spaß haben kann.

Die Bewegung ist sehr intuitiv und das Spiel harmoniert gut mit dem Kinect-Controller. Bewegungen werden flüssig und schnell umgesetzt, nur selten kommt es zu kurzen Aussetzern, die allerdings zu verschmerzen sind. Vor allem im Multiplayer-Modus mit zwei Spielern vor dem Fernseher, macht das Spiel eine Menge Spaß.
Vor allem die Tricks in der Luft sehen cool aus und man versucht immer neue Möglichkeiten, um mehr rauszuholen.

Allerdings ist das Spiel an manchen Stellen ein bisschen zu einfach oder sagen wir gnädig. Das merkt man vor allem an der Vergabe der Erfolge. Wir haben das Spiel getestet und innerhalb von 15 Minuten (wir hatten nicht einmal das Training komplett beendet) hatten wir 18 von 28 Erfolgen schon erreicht, obwohl weder mein Kollege noch ich das Spiel schon richtig begriffen haben.
Ist natürlich schön, wieder knapp 600 Gamerscore-Punkte auf dem Konto zu haben, aber unserer Meinung nach deutlich zu einfach.

Grafisch ist „Crossboard 7“ sicher kein Meisterwerk, wenn man aber den Vergleich zu ähnlichen Spielen auf der Nintendo Wii zieht, dann wird deutlich wie weit man dem System mit Kinect nun voraus ist, denn es macht schon Spaß durch die liebevoll gestalteten Welten zu heizen.
Die Menüsteuerung mittels Kinect wirkt bei diesem Spiel sehr durchdacht und hat ausnahmslos funktioniert. Witzig aber am Rande: Der Hund, der sich ab und an in unseren Redaktionsräumen rumtreibt, interessierte sich wohl auch für das Spiel. Sein „Schwanzwedeln“ war dafür verantwortlich, dass das Menü teilweise hin und her sprang. Das sorgte in jedem Fall für Lacher. Grandios sind auch die Fotos, die nach den Spielen gezeigt werden. Die gibt es, so weit wir informiert sind, bei allen Kinect-Spielen. Durch die viele Springerei sind die Fotos von „Crossboard 7“ aber besonders lustig.

„Crossboard 7“ ist ein tolles, wenn auch kurzweiliges Spiel, das aber vor allem als Partyspiel taugt. Es macht im Duell richtig Spaß, aber auch alleine, wenn man wie ein Wahnsinniger die Strecken runterrast.
Wie lange das Spiel motivieren kann, wird sich in Zukunft zeigen.

Allerdings, das muss man so anmerken, ist „Crossboard 7“ (und viele andere Titel auch) wohl nicht unbedingt ein Spiel für eine Mietwohnung, wenn man unter sich noch Nachbarn wohnen hat. Außer man beschränkt sich darauf tagsüber zu spielen, denn wenn man „Crossboard 7“ richtig spielen will, dann muss man zwangsläufig auch springen und das ist nicht unbedingt leise.
Das ist natürlich kein Manko des Spiels, sollte aber trotzdem angemerkt werden.
Kinect erfordert nicht nur Platz, sondern teils eben auch tolerante Nachbarn, wenn man sie nicht kurzerhand zur Kinect-Party einlädt 😉

Kommentar verfassen