Jennifer Braun zieht ins Finale von „Unser Star für Oslo“ ein

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Was für eine Show, was für ein Abend! Christian Durstewitz, einer der haushohen Favoriten, fährt nicht nach Oslo. Er muss sich im Halbfinale der geballten Frauenpower geschlagen geben. Die Zusammenfassung des gestrigen Halbfinales findet ihr hier im Artikel unserer Redakteurin Cat. Ich will an dieser Stelle noch einmal Bezug nehmen auf die große Überraschung…

Wer die Show in den letzten Wochen dauerhaft verfolgt hat, hat mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass Christian Durstewitz gestern gehen musste. Leider muss man diesmal aber sogar sagen, dass er zu Recht nach Hause fährt. Und hier unterscheidet sich diese Sendung so angenehm von DSDS und Co., denn gestern haben nicht die Fanlager entschieden, sondern die Einzelleistungen einer Frau, die dafür vom Publikum und den Fernsehzuschauern honoriert wurde. Hut ab, die Leistung, die Jennifer Braun gestern lieferte war einfach grandios.

Und sie hat dazu geführt, dass ich mit meinen eigenen "eisernen" Regeln gebrochen habe. Ich habe noch NIE, NIE, wirklich bisher KEIN EINZIGES Mal für irgendeinen Kandidaten in irgendeiner Casting-Show angerufen. Gestern war somit die Premiere. "Heavy Cross" lieferte Jennifer in einer sagenhaften Performance und nur deshalb habe ich zum Telefon gegriffen. Ich habe zwei Mal für die Schülerin aus Eltville angerufen, einfach weil sie es verdient hat.
Sie hat sich in den letzten Shows enorm gesteigert und war zuletzt eindeutig die beste Sängerin in der gesamten Auswahl. Auch wenn es sehr überraschend kam, sie ist vollkommen verdient ins Finale von "Unser Star für Oslo" eingezogen.

Christian Durstewitz konnte leider diesmal nicht überzeugen. "I’m Yours" von Jason Mraz war einfach zu schnell, holprig und irgendwie ohne den nötigen Flow, die Mundharmonikaeinlage am Schluss des zweiten Songs war zwar nett, reichte aber nicht, um über die Gesamtleistung während des Halbfinales hinwegzutäuschen.
Gerechnet habe ich trotzdem nicht damit, insgeheim war eigentlich Dursti mein Favorit für Oslo.

Nun wird es ein hartes Finale zwischen Jennifer Braun und Lena Meyer-Landrut und ab jetzt wage ich in der Tat keine Prognose mehr, denn das Telefonverhalten der Zuschauer geht anscheinend doch nicht nur nach Fanlager und Sympathie. Anscheinend sind die Leute vor dem TV fachkundig und kritisch genug, um plötzlich umzuschwenken und ihre Meinung zu korrigieren, wie jetzt im Falle von Jennifer.
Liefert sie am kommenden Freitag eine ähnliche gute Leistung, stehen die Chancen gar nicht schlecht, dass sie für uns nach Oslo fährt.

Schöne Sendung, es hat wirklich Spaß gemacht dort zuzuschauen!

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