Heather Mills und die Muttermilch

Scroll this

Oha Frau Mills macht auch mal wieder auf sich aufmerksam und das ausnahmsweise mal ohne irgendwelche Skandälchen zum Thema Paul McCartney. Dieser hatte übrigens erst kürzlich einen Song veröffentlicht, in dem er öffentlich über die Beziehung zu Mills ab lästerte. Wenn man die neuen Ideen von Fr. Mills so liest, muss man Sir Paul aber einfach Recht geben.

Die Ex-Frau des Beatles sorgt nämlich für Furore, weil sie sich dafür einsetzt, dass Speiseeis demnächst aus Muttermilch gewonnen wird. Alles um unseren Planeten zu schützen. Ich sehe es schon vor meinem männlichen Auge: Draußen auf den Weiden grasen dann bald barbusige Schönheiten, die gegen Abend zum Melken in den Stall geholt werden. Dann werde ich sofort Bauer und mach diesen Blog hier dicht!

Die 40-Jährige lebt seit langer Zeit vegan und unterstützt nun eine Kampagne von PETA. Mit dieser Kampagne soll die Eiscreme Firma „Ben & Jerry’s“ aufgefordert werden die Kuhmilch in ihren Produkten ab sofort durch Muttermilch zu ersetzen. Dies soll vor allem das Leiden der Tiere in den Betrieben verringern und die Gesundheit der Menschen verbessern.
Diese neue PETA-Aktion beruft sich auf Berichte aus der Schweiz, wo angeblich ein Restaurant damit begonnen hat stillenden Müttern ihre überschüssige Milch abzukaufen. Durch diese Maßnahme wurden bereits 75% der herkömmlichen Kuhmilch durch Muttermilch ersetzt.

Erwachsene Menschen verbrauchen laut PETA große Mengen Milch, hinzu kommt der neue Milchdurst in den Boom-Regionen Asiens. Vor allem die Nutztierhaltung, die dafür erforderlich ist, trägt zu großen Teilen mit zur Umweltverschmutzung unseres Planeten bei.
Ob man deswegen jetzt beginnen sollte Rattenmilch zu trinken, wie auch schon von Heather Mills vorgeschlagen, halte ich für fraglich.
Die Sache mit der Muttermilch halte ich auch für sehr skurril, aber hier finde ich den Gedanken nicht ganz so abwegig, wie demnächst die Milch von Ratten zu trinken.

Auf lange Sicht könnte diese Aktion vielleicht Erfolg haben, wer weiß, wie es in ein paar Jahren auf unserer Erde aussieht. Derzeit denke ich aber, dass es hier erst einmal bei einer sehr skurrilen Idee bleibt. Für solche Mätzchen sind die Menschen noch nicht reif. Aber ich freu mich trotzdem schon auf die Frauen-Herden auf den Weiden des Niederrheins.

Was meint ihr? Gibt es bald Joghurt und Käse, der komplett aus Muttermilch gewonnen wird?

3 Kommentar

  1. Pingback: Webnews.de
  2. Sonst is aber alles klar, bei der Frau Mills, oder?

    Sicherlich rechnerisch Interessant. Eine Milchkuh gibt wohl so 30 Liter Milch am Tag oder roundabout 9000 Liter im Jahr, wenn wir davon ausgehen, dass die Kuh auch mal nicht in Form ist oder schlecht drauf. In Deutschlang gibt es derzeit ca. 5 Mio Milchkühe (laut Wikipedia), führt mich zu 45 Milliarden Litern Milch im Jahr.

    Eine gesunde Frau „produziert“ laut Kinderärzte im Netz ca. 900 ml Milch pro Tag. Runden wir der Einfachheit halber auf 1 Liter. Macht – gewähren wir auch der Frau ein paar schlechte Tage, an denen sie nicht so gut drauf ist, 350 Liter im Jahr. Das bringt mich dann zu ca. 130 Mio. Frauen, die Vollzeit Milch produzieren müssten. Nachdem Wikipedia sagt, wir haben rund 80 Mio Einwohner…

    Ich sach ja nix gegen Tierschutz oder „People Eating Tasty Animals“, aber wenn man schon mit provozierenden Thesen und Ideen (ich unterstelle mal, dass auch Frau Mills hier Ihren eigenen Vorschlag nicht ernst nehmen kann, wenn sie einen Taschenrechner besitzt) hausieren geht sollten sie vielleicht nicht völlig an den Haaren herbeigezogen sein und wenigstens einen Funken Realität beinhalten.

    Die Rattenvariante darf jetzt jeder selbst ausrechnen. 😉

  3. ja warum nicht die frauen werden dementscrechend wie die kühe oder ziegen,(ziegenmelkmachinen eignen sich dafür hervorrageng)mit milchfördenden mittelngedoppt ihre brüste werden dann nichtmehrim durchschnit b/c haben sondernwie bei den kühen grosse euter, übrigens muttermilch schmeckt ganz gut -falls auch frauen hier lesen können sich melden ich melk sie dann-strippe68@hotmail.de

Kommentar verfassen