Geheimtipp: Der amerikanische Singer und Songwriter Josh Rouse und sein Album Nashville

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Es ist mal wieder an der Zeit für einen Geheimtipp. Heute möchte ich euch den amerikanischen Singer und Songwriter Josh Rouse vorstellen. Ich besitzte fast alle Alben von ihm und bin einfach restlos begeistert von seiner Musik. Mein persönlicher Favorit ist die Platte „Nashville“. Eine Hommage an seine Heimat, die Welthauptstadt des Country-Rock. Tatsächlich verbindet auch Rouse viele Anleihen aus dem klassischen Country-Rock mit seiner ganz eigenen Auffassung von moderner Pop-Musik.

In Deutschland hat Rouse die breite Masse bisher nicht erreichen können. Das war mir schon immer völlig unverständlich. Andererseits schafft nicht mal John Mayer den dauerhaften Sprung in die Playlisten der deutschen Radiosender. Das ist aber keineswegs ein Zeichen mangelnder Qualität. Die wirklich grandiosen Songwriter aus den Staaten bleiben hierzulande einfach Geheimtipps. Ok, Jason Mraz ist zumindest kurzweilig mit seinem Hit „I’m Yours“ in den Hitlisten vertreten. Davor kannte ihn hier doch keine Sau. John Mayer hat nach drei total genialen Alben nur seinen Debüt-Hit „Your Body Is A Wonderland“ wirklich in die deutschen Charts bringen können.

Josh Rouse sprüht vor Ideenreichtum. In der Musik schwingt imer eine optimistische Grundstimmung mit. Der Kerl hat Spaß an dem was er da tut. Das hört man. Außerdem beweist Rouse ein äußerst feinsinniges Gespür für große Melodien. Die Songs klingen dabei teilweise wirklich verspielt. Mir macht das gute Laune. In dieser Musik kann ich mich einfach fallen lassen.

„Nashville“ ist ein sensationelles Album. Absolut stimmig und schlüssig. Die Platte macht einfach Spaß. Besonders erwähnenswert ist „Winter In The Hamptons“ – eine fröhliche Up-Tempo Nummer die zum mitsingen auffordert. Der Song ist inzwischen zu einem meiner absoluten Lieblingslieder avanciert. Als weitere absolutes Muss auf dieser Platte würde ich „My Love Has Gone“ hervorheben. Allein die Spielereien auf der Gitarre, die den Gesang in den Strophen streicheln, lassen mich Träumen. Wie auf der gesamten CD entfalten sich überall im Song die Tüfteleien die dem Rouse-Sound diese verspielte Leichtigkeit verleihen.

Insgesamt sind wirklich keine Schwächen auf „Nashville“ zu hören. Für Jouse Rouse-Ersthörer der perfekte Einstieg. Natürlich kann ich, wie überall in diesem Artikel deutlich wird, nur äußerst subjektive Einschätzungen verbreiten. Für mich ist es einfach eins der bedeutensten Alben in meinem Plattenschrank. Dieses Teil empfehle ich gerne weiter. Hört es euch einfach an.

Freunde von jason Mraz, John Mayer, Ari Hest, Gavin DeGraw und Konsorten werden auf ihre Kosten kommen. Damit ihr euch selbst ein Bild und vor allem ein ohr von Josh Rouse machen könnt, habe ich ein paar Videos zusammengesucht.

YouTube-Video: Josh Rouse – Winter in The Hamptons

YouTube-Video:Josh Rouse – My Love Has Gone

YouTube-Video: Josh Rouse – Sad Eyes

YouTube-Video: Josh Rouse – Miracle

2 Kommentar

  1. Auf jeden fall macht josh rouse
    grandiose musik
    muss ich ganz zustimmen 🙂
    ich kenn aber nur das album nashville -.-
    ^^
    aber unbedingt zu empfehlen!!!!

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