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DSDS – Die erste Mottoshow „Megahits von heute“

Nelson Sangaré: ‚Closer‘ von Ne-Yo
Menowin Fröhlich: ‚Change‘ von Daniel Merriweather
Marcel Pluschke: ‚Ein Kompliment‘ von Sportfreunde Stiller
Ines Redjeb: ‚I Like‘ von Keri Hilson
Helmut Orosz: ‚I’ll Be Waiting‘ von Lenny Kravitz
Thomas Karaoglan: ‚Monsta‘ von Culcha Candela
Steffi Landerer: ‚I Kissed A Girl‘ von Katy Perry
Manuel Hoffmann: ‚Pflaster‘ von Ich + Ich
Kim Debkowski: ‚Take A Bow‘ von Rihanna

Mehrzad Marashi: ‚Broken Strings‘ von James Morrison

Offenbar sind die Kandidaten dieses Jahr so langweilig, dass RTL zu Beginn ein Urlaubsfilmchen von Dieter Bohlen samt Freundin zeigt – inklusive erste Versuche im Skifahren; darin hat der „Pop-Titan“ noch nicht so viel Erfahrung wie im Talentsuchen. Aber wer neuer deutscher Superstar wird, weiß Marco Schreyl, der Moderator, sowieso schon: „Einer von Euch zehn“, sagt er zu den Kandidaten hin gewendet. Aha. Wer hätt’s gedacht.

Als erster darf Nelson singen. Optisch ist der Junge schon eine Augenweide. Heute tritt er mit keckem Hut auf und einem besonderen Wunsch: Seine Mutter hält nichts von seinen musikalischen Ambitionen und kam deshalb nicht mit ins Studio. Für die nächste Show wünscht er sich, dass sie über ihren Schatten springt und ihn mit ihrer Anwesenheit unterstützt. „Closer“ singt Nelson richtig gut und wird von der Jury auch gelobt. Volker Neumüller: „Du gehörst hierhin“. Nina Eichinger: „Hammer.“ Und: „Du kannst jetzt richtig lachen.“ Dieter Bohlen: „Du kommst jetzt positiv rüber, hast Selbstvertrauen.“ Außerdem lüftet das Dieterle das Geheimnis, warum sich viele Rapper immer an die – pardon – Eier fassen: Die Hosenträger sitzen nicht richtig…

Nummer zwei ist Manuel. Der Trailer zu seinem Auftritt offenbart, dass der junge Sänger ein Fan von Spongebob ist. Er singt „Pflaster“ von Ich & Ich und zeigt eine gute Leistung, sehr locker. Nur das Outfit ist echt grausam! Dieter Bohlen lobt ihn zwar, meint aber auch: „Das ist irgendwie ein singender Bausparvertrag.“ Womit er meint, dass Manuel immer auf Nummer sicher geht. Nina ist ganz begeistert, meint aber, dass Manuels Stimme nicht ganz zum Song passt. Und Volker spricht von einer souveränen Leistung mit viel Gefühl – „Aber der Aha-Effekt fehlt mir noch.“ Alles schön und gut, aber ich frage mich: Wollen wir wirklich einen Superstar, der auf Spongebob steht? 😉

Als nächstes darf eines der drei verbliebenen Mädels auf die Bühne: Kim Debkowski. Die Schmink-Fanatikerin hat nach dem Einzug in die DSDS-Villa erstmal den Jungs den Spiegel aus dem Badezimmer geklaut. Außerdem stylt sie Marcel „Plüschi“. Ergebnis: „Du siehst aus wie ein Textmarker“, meint das kesse Girl. Vollkommen korrekt. „Take a bow“ von Rihanna hat mich nicht ganz überzeugt; Kim wirkte etwas unsicher bei ihrem Auftritt. Sie hat von den Mädels aber eindeutig die beste Stimme und hat mehr drauf. Die Jury ist zufrieden, und Volker lässte einen Spruch vom Stapel, der einem dann doch die Zehennägel hochrollt: „Christina Aguilera sieht dagegen aus wie ein Mülleimer.“ Also bitte…

Marcel Pluschke hingegen ist definitiv ein Problemfall dieser Staffel. Leider schafft er es, aus einem frechen Song ein Schlaflied zu machen. Da hilft’s auch nicht, dass Marco Schreyl ruft: „Plüschi, das war super!“ Bei Dieter, Volker und Nina hat der Junge Welpenschutz. Er ist ja auch nett, aber eben nicht mehr. Und Fremdschämen ist angesagt, wenn Bohlen flötet: „Du bist was Besonderes.“ Weil Plüschi nämlich noch Jungfrau ist und Dieter an den Jungen auf der Zwieback-Packung erinnert. Das wär doch DIE Geschäftsidee: Druckt das Konterfei des neuen Superstars auf Zwiebackpackungen und Rotbäckchen-Fruchtsaft…

Bei Steffi Landerer fallen Marco Schreyl gleich vier gute Argumente ein, warum sie in die nächste Runde soll: Sie ist Sängerin (wirklich?), sehr sympathisch – und auf die anderen beiden kommen wir schon selbst, meint er. Stimmt, denn ihren Vorbau bringt die blonde Steffi wieder gut sichtbar und kaum verhüllt in die Show ein. Langsam ist die „Sexy-Beast-“-Nummer langweilig, und singen kann die Gute halt immer noch nicht. Sie versemmelt die hohen Töne wie auch die tiefen, hält sich wacker bei denen dazwischen und kassiert bei der Jury höchstens Pluspunkte fürs Aussehen. Bohlen: „Gesanglich war das nix.“

Bei Helmut sehen wir den stolz weinenden Papa im Trailer und erfahren, dass Helmut auf asiatische Entspannungsmethoden steht. Er hat mit „I’ll be waiting“ mal eine Ballade mitgebracht, um eine andere Seite von sich zu zeigen. Leider stehen ihm die langsamen Stücke nicht so gut wie die flotten. Positiv ist mir aufgefallen, dass er das Dauergrinsen aufgegeben hat. So wirkt er ehrlicher. Die Jury kritisiert den Auftritt und empfiehlt ihm schnellere Nummern. Ich übrigens auch.

Zur Erholung kommt dann Mehrzad Marashi. Der Junge kann singen, hat ein angenehmes Auftreten, Ausstrahlung und überhaupt… einer der Favoriten. „Broken strings“ interpretiert er mit viel Gefühl, und zum ersten Mal an diesem Abend tobt der Saal so richtig. Volker Neumüller meint daher auch ganz folgerichtig: „Wenn einer begriffen hat, worum es geht, dann Du.“ Nina: „Macht Spaß, Dir zuzuhören.“ Und Bohlen bescheinigt Mehrzad, mit der Nummer ein großes Risiko eingegangen zu sein. „Du hast voll gepunktet.“

Dann folgt der „Checker“ Thomas. Und ich leiste hiermit Abbitte bei dem kleinen, selbstverliebten Bengel, denn in der vergangenen Woche verglich ich ihn noch mit dem Schrecken der 5. Staffel, Benny Herd. Thomas beweist heute, dass er über etwas verfügt, was dem guten Benny fehlte: Talent und Ausstrahlung. Showtalent, nicht Gesangstalent. Die Nummer von Culcha Candela, „Monsta“, passt wie Arsch auf Eimer. Und Thomas tanzt und groovt sich durch den Auftritt wie ein alter Hase, legt ein lockeres Tänzchen mit der netten weiblichen Staffage auf der Bühne ein und strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Neumüller bescheinigt ihm denn auch Entertainerqualitäten und gibt zu: „Du hast das geil gesungen.“ Die anderen Jury-Mitglieder sehen das genauso, und Dieter Bohlen meint gar: „Du findest Dich megageil, aber ich muss sagen: Ich finde Dich auch geil.“

Ines Redjeb hat sich „I like“ ausgesucht. Ich persönlich finde die Nummer etwas langweilig, und auch wenn Ines nicht schlecht singt: Mir reicht das nicht. Auch wenn sie vom Aussehen her das Zeug zum Star hätte, deckt sich meine Meinung mit der von Bohlen: „Gesanglich war das nix.“

Den Abschluss liefert heute Menowin Fröhlich. Was soll ich sagen? Seine Interpretation von „Change“ bläst einen förmlich weg. Der Junge hat Talent, echtes Talent, und er setzt es zu 100 Prozent um. Menowin atmet die Musik und den Rhythmus, bewegt sich super dazu, gibt einem das Gefühl, dass er und die Bühne eins sind. Er hat’s drauf, er will das und liefert voll ab. Hut ab und Respekt. Neumüller: „Ganz großes Kino.“ Eichinger: „Wie willst Du das noch steigern?“ Bohlen: „Du bewegst Dich, wie Du fühlst. Auch Deine Stimme: Das bist einfach nur Du.“

Mein Fazit: In diesem Jahr sind die Jungs das Salz in der Suppe von DSDS. Zumindest einige davon. Folgerichtig musste auch eines der eh in Unterzahl vorhandenen gehen. Diesmal traf es „Busenwunder“ Steffi Landerer.

Offenbar sind die Kandidaten dieses
Jahr so langweilig, dass RTL zu Beginn ein Urlaubsfilmchen von Dieter
Bohlen samt Freundin zeigt – inklusive erste Versuche im Skifahren;
darin hat der „Pop-Titan“ noch nicht so viel Erfahrung wie im
Talentsuchen. Aber wer neuer deutscher Superstar wird, weiß Marco
Schreyl, der Moderator, sowieso schon: „Einer von Euch zehn“,
sagt er zu den Kandidaten hin gewendet. Aha. Wer hätt’s gedacht.

Als erster darf Nelson singen. Optisch
ist der Junge schon eine Augenweide. Heute tritt er mit keckem Hut
auf und einem besonderen Wunsch: Seine Mutter hält nichts von seinen
musikalischen Ambitionen und kam deshalb nicht mit ins Studio. Für
die nächste Show wünscht er sich, dass sie über ihren Schatten
springt und ihn mit ihrer Anwesenheit unterstützt. „Closer“
singt Nelson richtig gut und wird von der Jury auch gelobt. Volker
Neumüller: „Du gehörst hierhin“. Nina Eichinger: „Hammer.“
Und: „Du kannst jetzt richtig lachen.“ Dieter Bohlen: „Du
kommst jetzt positiv rüber, hast Selbstvertrauen.“ Außerdem
lüftet das Dieterle das Geheimnis, warum sich viele Rapper immer an
die – pardon – Eier fassen: Die Hosenträger sitzen nicht
richtig…

Nummer zwei ist Manuel. Der Trailer zu
seinem Auftritt offenbart, dass der junge Sänger ein Fan von
Spongebob ist. Er singt „Pflaster“ von Ich & Ich und zeigt
eine gute Leistung, sehr locker. Nur das Outfit ist echt grausam!
Dieter Bohlen lobt ihn zwar, meint aber auch: „Das ist irgendwie
ein singender Bausparvertrag.“ Womit er meint, dass Manuel immer
auf Nummer sicher geht. Nina ist ganz begeistert, meint aber, dass
Manuels Stimme nicht ganz zum Song passt. Und Volker spricht von
einer souveränen Leistung mit viel Gefühl – „Aber der Aha-Effekt
fehlt mir noch.“ Alles schön und gut, aber ich frage mich: Wollen
wir wirklich einen Superstar, der auf Spongebob steht? 😉

Als nächstes darf eines der drei
verbliebenen Mädels auf die Bühne: Kim Debkowski. Die
Schmink-Fanatikerin hat nach dem Einzug in die DSDS-Villa erstmal den
Jungs den Spiegel aus dem Badezimmer geklaut. Außerdem stylt sie
Marcel „Plüschi“. Ergebnis: „Du siehst aus wie ein
Textmarker“, meint das kesse Girl. Vollkommen korrekt. „Take a
bow“ von Rihanna hat mich nicht ganz überzeugt; Kim wirkte etwas
unsicher bei ihrem Auftritt. Sie hat von den Mädels aber eindeutig
die beste Stimme und hat mehr drauf. Die Jury ist zufrieden, und
Volker lässte einen Spruch vom Stapel, der einem dann doch die
Zehennägel hochrollt: „Christina Aguilera sieht dagegen aus wie
ein Mülleimer.“ Also bitte…

Marcel Pluschke hingegen ist definitiv
ein Problemfall dieser Staffel. Leider schafft er es, aus einem
frechen Song ein Schlaflied zu machen. Da hilft’s auch nicht, dass
Marco Schreyl ruft: „Plüschi, das war super!“ Bei Dieter, Volker
und Nina hat der Junge Welpenschutz. Er ist ja auch nett, aber eben
nicht mehr. Und Fremdschämen ist angesagt, wenn Bohlen flötet: „Du
bist was Besonderes.“ Weil Plüschi nämlich noch Jungfrau ist und
Dieter an den Jungen auf der Zwieback-Packung erinnert. Das wär doch
DIE Geschäftsidee: Druckt das Konterfei des neuen Superstars auf
Zwiebackpackungen und Rotbäckchen-Fruchtsaft…

Bei Steffi Landerer fallen Marco
Schreyl gleich vier gute Argumente ein, warum sie in die nächste
Runde soll: Sie ist Sängerin (wirklich?), sehr sympathisch – und
auf die anderen beiden kommen wir schon selbst, meint er. Stimmt,
denn ihren Vorbau bringt die blonde Steffi wieder gut sichtbar und
kaum verhüllt in die Show ein. Langsam ist die „Sexy-Beast-“-Nummer
langweilig, und singen kann die Gute halt immer noch nicht. Sie
versemmelt die hohen Töne wie auch die tiefen, hält sich wacker bei
denen dazwischen und kassiert bei der Jury höchstens Pluspunkte fürs
Aussehen. Bohlen: „Gesanglich war das nix.“

Bei Helmut sehen wir den stolz
weinenden Papa im Trailer und erfahren, dass Helmut auf asiatische
Entspannungsmethoden steht. Er hat mit „I’ll be waiting“ mal eine
Ballade mitgebracht, um eine andere Seite von sich zu zeigen. Leider
stehen ihm die langsamen Stücke nicht so gut wie die flotten.
Positiv ist mir aufgefallen, dass er das Dauergrinsen aufgegeben hat.
So wirkt er ehrlicher. Die Jury kritisiert den Auftritt und empfiehlt
ihm schnellere Nummern. Ich übrigens auch.

Zur Erholung kommt dann Mehrzad
Marashi. Der Junge kann singen, hat ein angenehmes Auftreten,
Ausstrahlung und überhaupt… einer der Favoriten. „Broken
strings“ interpretiert er mit viel Gefühl, und zum ersten Mal an
diesem Abend tobt der Saal so richtig. Volker Neumüller meint daher
auch ganz folgerichtig: „Wenn einer begriffen hat, worum es geht,
dann Du.“ Nina: „Macht Spaß, Dir zuzuhören.“ Und Bohlen
bescheinigt Mehrzad, mit der Nummer ein großes Risiko eingegangen zu
sein. „Du hast voll gepunktet.“

Dann folgt der „Checker“ Thomas.
Und ich leiste hiermit Abbitte bei dem kleinen, selbstverliebten
Bengel, denn in der vergangenen Woche verglich ich ihn noch mit dem
Schrecken der 5. Staffel, Benny Herd. Thomas beweist heute, dass er
über etwas verfügt, was dem guten Benny fehlte: Talent und
Ausstrahlung. Showtalent, nicht Gesangstalent. Die Nummer von Culcha
Candela, „Monsta“, passt wie Arsch auf Eimer. Und Thomas tanzt
und groovt sich durch den Auftritt wie ein alter Hase, legt ein
lockeres Tänzchen mit der netten weiblichen Staffage auf der Bühne
ein und strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Neumüller bescheinigt ihm
denn auch Entertainerqualitäten und gibt zu: „Du hast das geil
gesungen.“ Die anderen Jury-Mitglieder sehen das genauso, und
Dieter Bohlen meint gar: „Du findest Dich megageil, aber ich muss
sagen: Ich finde Dich auch geil.“

Ines Redjeb hat sich „I like“
ausgesucht. Ich persönlich finde die Nummer etwas langweilig, und
auch wenn Ines nicht schlecht singt: Mir reicht das nicht. Auch wenn
sie vom Aussehen her das Zeug zum Star hätte, deckt sich meine
Meinung mit der von Bohlen: „Gesanglich war das nix.“

Den Abschluss liefert heute Menowin
Fröhlich. Was soll ich sagen? Seine Interpretation von „Change“
bläst einen förmlich weg. Der Junge hat Talent, echtes Talent, und
er setzt es zu 100 Prozent um. Der Junge atmet die Musik und den
Rhythmus, bewegt sich geil dazu, gibt einem das Gefühl, dass er und
die Bühne eins sind. Er hat’s drauf, er will das und liefert voll
ab. Hut ab und Respekt. Neumüller: „Ganz großes Kino.“
Eichinger: „Wie willst Du das noch steigern?“ Bohlen: „Du
bewegst Dich, wie Du fühlst. Auch Deine Stimme: Das bist einfach nur
Du.“

In diesem Jahr sind die Jungs das Salz
in der Suppe von DSDS. Zumindest einige davon.

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3 Kommentare


  • tobi 21. Februar 2010 at 13:25

    Hallo,
    alles nur nachgeplappert was in der Sendung von der „Jury“ gesagt wurde und keine echte eigene Meinung.

  • Stevo 21. Februar 2010 at 15:32

    Moin Kiki, wirklich sehr unterhaltsamer Artikel! Weiter so! Ich hab mich gestern auf Fanmania auch mal an einer DSDS-Mottoshow probiert, allerdings nicht so detailliert wie du, und werde nach der langen Schreibpause natürlich auch noch nicht über Google gefunden. Immerhin habe ich den Rauswurf von Busenmonster Steffi vorausgeahnt. Naja, fast. 😉

    Ich bin mal so frech und kipp hier den Backlink rein: http://www.fanmania.de/DSDS-Mottoshow-01-2010

    Besten Dank und bis neulich! 🙂

  • DSDS 2010 22. Februar 2010 at 03:53

    Mit dem Urlausvideo von Dieter haste absolut recht, irgendwie erscheinen die mir alle ein wenig so wie Daniel Schuhmacher. Daniel konnte ganz gut singen, aber eine Schlaftablette zum Superstar zu puschen kann nicht gut gehen.

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