DSDS 2011: Der Live-Ticker am Mittwochabend

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Die Castings von DSDS gehen in die Endrunde! Der Recall steht vor der Tür – und dann wird sich (hoffentlich) die Spreu vom Weizen trennen. Wobei soviel Weizen bislang nicht zu sehen war. Auffällig viele sehr junge Kandidaten standen dieses Jahr bei Dieter Bohlen auf der Matte – gibt es etwa die jüngste Staffel aller Zeiten. Wir wünschen Euch einen vergnügsamen Abend – mit dem Live-Ticker seid Ihr immer informiert, auch wenn der Fernseher grade besetzt sein sollte…

„Alle anderen Kandidaten können einpacken bei DSDS“ – Wow, für ein markiger Spruch, den Patrick Radom da von sich lässt! Der „politisch interessierte“ 27-Jährige hat den Wunschtraum von vielen Frauen. Ob er mit „Unbelievable“ von Mark Medlock punkten kann? Auauau… meine Gehörgänge!!! „Das ist fast aktive Sterbehilfe, wenn Du singst“, urteilt Bohlen.

Christopher Schwab macht’s besser – mit Gitarre. „Stimme klingt geil, rhythmisch bist Du geil“ (Bohlen), „Extrem starkes Selbstvertrauen, geile Stimme“ (Nuo).

Janine Schmoll wagt sich an „Summertime“ von George Gershwin, und schon vor Ende des Vortrags wedelt die Jury mit dem Recall-Zettel, genau wie die hübsche Nicole. „Ich fühle Musik, ich lebe Musik…“, sagt Marcel Rudolf. „Musik ist ein schweres Geschäft“, meint Bohlen lakonisch, als der 17-jährige Marcel mit dem Keyboard auf den Schultern anmarschiert kommt. Aber ob man mit „Struppi, mein bester Freund“, einem selbst geschriebenen Lied, eine Chance bei DSDS hat? Zumindest scheinen die Tränen bei der Jury zu rollen. Lachtränen? Wie gemein… „Dein Hund tut mir echt leid – dass er sich das zehn Jahre anhören musste“, kanzelt Bohlen den armen Jungen ab. Auch Patrick Nuo urteilt nicht besser.

Vidina Popov aus Wien findet, dass es an der Zeit ist, dass endlich mal wieder ein Mädchen DSDS gewinnt – „Deshalb bin ich da!“ Die fröhliche Single-Frau kommt natürlich daher. „Ich hoff, dass es nicht wehtut“, sagt sie noch – und verschwindet Richtung Jury. „Beautiful“ kommt an – auch ihr Gesäß gefällt dem „Poptitan“. Fernanda findet, dass sie eine kleine Rampensau ist, dass sie es aber nicht weit schaffen kann mit ihrer Stimme. Ja von Nuo, Nein von Brandao – wie wird Bohlen nun urteilen? Vidina kriegt noch eine Chance. Und überzeugt. Wobei Dieter Bohlen nicht unbedingt glücklich dabei guckt.

Echtes Talent hat auch Nils Jörenssen, und auch Maik Dehn kann punkten. Franziska-Charlotte ist niedlich und singt niedlich – so nett, dass Bohlen gleich den Gitarrenschemel näher zu sich her zieht. Da haben wir einige, die im Recall sind, noch nicht richtig gehört. Naja, der Recall beginnt jetzt – und wartet hoffentlich mit ein paar spannenden und positiven Überraschungen auf.

Herr „Poptitan“ lästert erstmal: Die Truppe ist ihm zu schwarz gekleidet. „Ich will Euren Träumen und Euren Tränen ein Zuhause geben“, verspricht er jedoch. Und dann geht’s ans Eingemachte: In Gruppen und Duette werden die Kandidaten eingeteilt. Und der Schock: Die Jury hat sich schon auf die 60 besten Kandidaten geeinigt! Der Rest soll nach Hause fahren. Ein etwas merkwürdiges Auswahlverfahren – warum bestellt man 135 Kandidaten zum Recall, wenn gut die Hälfte gleich vor dem ersten Singen wieder gehen soll?

Der erste, der weiterkommt, ist – Menderes. Es folgen Freudenschreie und bittere Tränen, als klar ist, wer nach Hause fahren muss. „Hot and cold“ von Katy Perry muss die erste Gruppe singen. Awa, Stamati und Patrick sind schnell genervt voneinander. Stamatia haut ab und vergnügt sich an der Hotelbar. Vor allem zwischen Awa und Stamatia sprühen die Funken. Patrick hingegen steht irgendwie zwischen den Fronten. Aber wie läuft der Auftritt? Während Awa wunderbar singt, hampelt Stamatia nur. Auch Patrick bringt nichts zuwegen als Gequieke. Dieter Bohlen schimpft, gibt den Dreien aber nochmal eine Chance. Bei Patrick läuft es jetzt einigermaßen, doch Stamatia versagt. Draußen wird weitergezofft – zwei gegen Stamatia. Die weint bittere Tränen, gibt aber nicht auf. Es kommt, wie es kommen muss: Stamatia fliegt, und auch Patrick muss gehen – die Stimme hat nicht genügend Akzente gesetzt. Awa Corrah hingegen darf – trotz Kritik – weitermachen. „In Deiner Stimme liegt was, das wir alle sehr, sehr interessant finden“, lobt Nuo.

Marco, Felix und Nils sind die erste „Boygroup“ der Staffel – und hier stimmt die Chemie. „Ihr könnte jetzt sofort Werbung für Zahnpasta machen!“, lacht Bohlen angesichts der drei Sunnyboys. Erstmal wird bei einem Bierchen die Freundschaft besiegelt – ob das die richtige Entscheidung war? Der Morgen ist hart. Etwas platt sehen sie aus, die Jungs – aber trotzdem süß. Rote T-Shirts, schwarze Hosen… richtig boygroupmäßig eben. Im Gegensatz zu Gruppe eins gibt es hier einigen Schulterschluss vor dem Auftritt. „Wie war die Nacht, wie war das Üben?“, will Bohlen wissen. Ahnt er, dass eher Feiern auf dem Programm stand? Am besten macht Marco die Sache – zumindest am Anfang, doch die beiden anderen steigern sich, und alle haben sichtlich Spaß. „What a shame“ – na, hoffentlich nicht. Nils, der Mann am Klavier – wird für die „perfekte Inkarnation des Popstars“ gehalten und ist direkt weiter. Marco Angelini wird auch ein super Selbstvertrauen und eine super Stimme bescheinigt. Doch was ist mit Felix? Er hat ein paar Töne versemmelt… „Du bist leider… nicht so gut wie die beiden“, meint der „Poptitan“ – trotzdem: Die komplette Gruppe ist weiter.

Pietro, Ardian, Cem und Bekir sind nervös. Sie haben Angst, ihren Auftritt zu versemmeln. Pietro hat Angst, dass er die anderen mit runterzieht, doch Ardian und Cem machen ihm Mut. Trotzdem ist die Situation angespannt, als die vier Jungs am nächsten Tag die Bühne betreten. Ardian glaubt an seinen Schutzengel. Ob der hilft? Es gibt „Marching on“ von One Republic auf die Ohren. Und jede Menge Kritik. Ob es für die Jungs reicht, erfahren wir in der nächsten Folge am Samstag. RTL zumindest verspricht schon den emotionalsten Recall aller Zeiten. Schau’n wir mal…

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