DSDS 2011 – Der erste Recall aus der Südsee und zwei Bikini-Schönheiten weniger…

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Alles Zucker in der Südsee? Pustekuchen… Die 35 Kandidaten, die mit der DSDS-Jury auf die Malediven fliegen durften, sind schließlich zum Arbeiten da. Und so mischen sich unter die Freude über puderweiße Strände, kristallklares Wasser und Sonnenschein auch erste Zweifel, ob man der Lage gewachsen ist. Das Beach-Resort, in dem das Fernseh-Set untergekommen ist, eignet sich perfekt, um ein Werbefilmchen für das Archipel im Indischen Ozean zu drehen. Und letztendlich ist es das auch. Da stört der Kreischalarm auch herzlich wenig, den – ach, wie gefährlich – die Mini-Haie im seichten Wasser auslösen. Mädels, merkt Euch: Fische dieser Größe haben höchstens Angst vor Euch…

Im ersten Südsee-Recall gibt es jede Menge fürs Auge: Bikini-Schönheiten, breite Schultern und Waschbrettbäuche. Der Genuss für die Ohren hingegen ist gemischter Natur. Das erste Trio, Nicole, Anna-Carina und Sarah, macht seine Sache sehr gut. Dabei ist „Run“ von Leona Lewis eine echt schwere Nummer. „Du hast eine Bombe in Dir, lern, sie zum Explodieren zu bringen!“, pusht Fernanda Brandao die etwas unsichere Nicole auf. Dieter Bohlen erklärt die blonde, natürliche Puppenspielerin Anna-Carina zur Tagessiegerin. Zittern muss einer der männlichen Top-Favoriten, Marvin Cybulski. Er hat massive Textprobleme, ist unsicher. Das gibt herbe Kritik von Bohlen: „Du stehst da wie ein Haufen Scheiße!“ Nicht grade diplomatisch, aber das Dieterle meint’s doch nur gut mit dem Mann. Am Ende wird getröstet, und wenn Marvin jetzt dank der Bohlen’schen Diplomatie über mehr Selbstvertrauen verfügt, ist ja alles in Butter. Der Mann sollte am besten Psychologe werden. Oder doch lieber nicht… Auch Pietro Lombardi ist nicht ganz textsicher. Aber er hat Glück: Bohlen findet’s nicht so dramatisch. Überzeugen kann auch die extrem starke Gruppe von Marco, Philip und Ardian. Ihre Interpretation von „Somewhere over the Rainbow“ wird zwar nur kurz und bündig mit „Ich bin zufrieden damit“ kommentiert, ist aber astrein.

Nicht so gut gefallen hat mir der Auftritt der hyperaktiv wirkenden Katharina. Das Gezappel kriegt man auf die Dauer echt über. Ihre Gruppenkolleginnen Nina und vor allem Awa singen beim Südsee-Recall um Längen besser. Bei dem flotten Reggae „I’m a billionaire“ macht meiner Meinung nach Selam die beste Figur, auch wenn sein quietscheentchengelbes Outfit den Sarkasmus des „Pop-Titans“ nach sich zieht: „Wer hat heute Morgen einen Zitronenfalter überfallen?“ Zusammen mit Ricardo und Sebastian (der kleine Justin-Bieber-Verschnitt) bildet Selam eine starke Truppe. Aber es gibt auch eine Menge Kandidaten, die ihren Auftritt verpatzen. Vidina Popov liegt im Duett mit Nils Jörisson leider gnadenlos daneben – er wird mit abgestraft, völlig zu unrecht, denn für meine Ohren hat er eine astreine stimmliche Leistung gezeigt. Auch für Dominik könnte es eng werden, und Fatima konnte auch nicht überzeugen. Passend zur Meckerstimmung fängt es an zu regnen. Und auch einige Kandidaten haben das heulende Elend. Denn zwei Möchtegern-Superstars müssen schon jetzt ihre Koffer packen. Es trifft Vidina und Fatima – die ersten beiden Mädels sind schon weg. 33 Kandidaten sind noch übrig, wenn der Südsee-Recall am Samstag in die nächste Runde geht. Tja, liebe männliche Zuschauer: leider gibt’s dann zwei Bikinis weniger zu schauen…

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