DSDS 2009 – Zusammenfassung der 6. Mottoshow „Sonne und Regen“ – Benny Kieckhäben fliegt raus!

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Nachdem Schlagersternchen Vanessa Neigert in der letzten Mottoshow die Koffer packen musste, wird auch heute wieder einer der DSDS-Kandidaten die Villa der Superstars verlassen. Noch fünf Kandidaten kämpfen um den Titel von Deutschlands neuem Superstar. Unter dem Motto „Sonne und Regen“ müssen alle Teilnehmer, wie schon in der fünften Mottoshow, zwei Songs auf der großen Bühne präsentieren. Mit dabei auch Komiker Oliver Pocher der in der letzten Show von Moderator Marco Schreyl eingeladen wurde.

Benny Kieckhäben macht wie schon so oft den Anfang mit seiner Performance. Zunächst wird Benny jedoch beim freudigen und tränenreichen Wiedersehen mit seiner Großmutter gezeigt. Danach bezieht Kieckhäben Stellung zum Thema Annemarie Eilfeld, die angeblich hinter seinem Rücken über ihn gelästert haben soll. Dann aber geht es endlich an die Musik. Benny singt „Walking On Sunshine“ von Katrina and The Waves, ist zwar wie immer kein gesanglicher Überflieger, zeigt aber dennoch eine solide Performance. Dieter Bohlen sieht das anders und rechnet ihm nicht die besten Chancen für ein Weiterkommen zu.

Als Nächste ist Favoritin Sarah Kreuz an der Reihe. In der letzten Woche hatte Sarah arge Textprobleme, hat sich aber geschworen nie wieder so unvorbereitet auf die Bühne zu gehen. Und dann gibt’s auch von Fräulein Kreuz noch einige Worte zum Thema Annemarie. Sarah präsentiert „It’s raining man“ von den Weather Girls, macht eine gewohnt gute Figur und sieht toll aus im Vergleich zu Vorgänger Benjamin Kieckhäben, der aus meiner Sicht wieder einmal übertrieben hat in Sachen Styling. Von der Jury war keine große Kritik zu erwarten. Nur Dieter Bohlen war nicht wirklich zufrieden, bemängelt die erneuten Text-Aussetzer und die Frisur, die tatsächlich ein wenig merkwürdig aussieht.

Dominik Büchele wurde nach seiner guten Interpretation von Razorlights „Wire To Wire“ sogar Backstage zu einem Konzert der Band eingeladen, durfte die Musiker persönlich treffen. Auch wenn die Jury nicht begeistert war, der Band hat seine Version scheinbar gut gefallen.
Dann schießt sogar der verträumte Mädchenschwarm gegen die blonde Superzicke, die auch über ihn geläster haben soll. Scheinbar haben sich nun alle gegen die Eilfeld verbündet. Auf der Bühne singt Büchele als Sommer-Song „Upside Down“ von Jack Jackson. Klingt wieder einmal einfach viel zu lahm. Das verträumte Dauergrinsen ist zum Dauergähnen. Doch auch gesanglich sicher keine Größtleistung. Von Dieter Bohlen wird Büchele danach schon fast beschimpft. Seine Klamotten sähen aus wie von Kik und nebenbei wäre die Performance eher eine Gartenzwerg-Nummer gewesen. Nur Volker Neumüller hält zu Dominik, kritisiert aber gleichwohl die miese Gesangsleistung.

Daniel Schuhmacher ist mein persönlicher Favorit. Im Einspieler bemängelt Daniel sein fehlendes Selbstvertrauen, will aber noch weiter an sich arbeiten. Und dann, wie sollte es anders sein, wettert auch Schuhmacher gegen seine ehemalige Freundin und deren Eltern. Nun hat es sich Annemarie auch mit Daniel verscherzt. Trotzdem will Daniel den Kampf auf der Bühne austragen, hat eindeutig das bessere Ass im Ärmel. Mit der Stimme kann keiner der übrigen Kandidaten mithalten. Bei der Performance von „Here Comes The Rain Again“ (Eurythmics) erübrigen sich die Worte. Daniel bleibt der Favorit.

Den Schlussakt der ersten Runde übernimmt Annemarie Eilfeld. Alle Kandidaten haben ihr zuvor Kalkül und Berechnung vorgeworfen. Sogar von psychologischer Kriegsführung war die Rede. Annemarie selbst kann die Vorwürfe jedoch nicht nachvollziehen, gibt sich im Einspieler als braves Mädchen. Mit ihrer Songwahl hat sie dann ins Klo gegriffen. „Bailando“ von Loona war nach den Kirmeskapellen-Kritiken von Dieter Bohlen leider der falsche Titel. Annmie bedient die Kritik mit Kirmeskapellen-Musik. Diesen Auftritt werde ich mit seinemk Ende vergessen haben! Auch von Seiten der Jury waren keine Lobeshymnen zu erwarten. Bohlen nennt Annemarie sogar eine Bitch, sogar die anderen Kandidaten auf der Couch wirken empört.. Die droht daraufhin mit einer neuen bestickten Unterhose. Neumüller und Eichinger waren aber zufrieden mit dem Auftritt.

Zwischen den beiden Runden kommt endlich der große Moment von Komiker Oliver Pocher der mit einer Wild Card auch nochmal sein Glück als Superstar versuchen möchte. Für die Bühne hat sich Pocher „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel ausgesucht. Na das kann ja was geben. Im Einspieler scheint Olli jedenfalls an dem Song zu verzweifeln, blödelt ansonsten wie gewohnt herum.

Nach der Werbung geht es dann aber doch direkt mit der zweiten Runde los. Benny Kieckhäben erntet nach seiner Interpretation von Pia Zadora & Jermaine Jackson „When The Rain Begins To Fall“ nicht unbedingt Jubelschreie von Dieter Bohlen. Benny wird es tatsächlich schwer haben. Gesanglich ist das einfach zu wenig.

Danach ist Sarah Kreuz erneut an der Reihe. Sieht deutlich besser aus als während der ersten Performance. „You Are The Sunshine Of My Life“ von Stevie Wonder gefällt mir persönlich sehr gut. Sarah versteht ihr Handwerk muss aber dennoch eine Menge lernen. Ins Finale sollte sie trotzdem vorstoßen.

Dominik Büchele hat sich bei der Wahl für den Regen-Titel für eine meiner persönlichen Lieblingsbands entschieden, versaut die NUmmer deshalb auch in meinen Ohren. Ich bin eben kein großer Fan von Büchele und muss Volker Neumüller leider beipflichten. Mit dieser Gesangsleistung hat Büchele nichts mehr in der Show verloren. So leid es mir tut.

Daniel Schuhmacher hat mit „Ain’t No Sunshine“ von Bill Withers eine vorzügliche Wahl getroffen. Seine Stimme passt perfekt zu dem Song der sicher schon in tausend Versionen nachgespielt wurde. Mir plumst ein Ei aus der Hose wenn der Kerl nicht der neue Superstar wird. BHrilliante Leistung von Schumacher. Sieht auch die Jury so. Was soll man sagen?

Annemarie auch in Runde zwei die letzte Kandidatin auf der Bühne, singt „Purple Rain“ von Prince. Nach ganz kleinen Schwierigkeiten noch vor der ersten Gesangszeile zeigt Annmie eine echt solide Leistung. Gefällt mir Richtig gut. Bin gespannt auf das Urteil der Jury. Hier dürfte selbst Dieter nichts auszusetzen haben. Na gtut, gegen Ende gerät sie noch einmal kurz ins Wanken. Und das Outfit ist auch nnicht so mein Ding. Aber ich bin ja glücklicherweise nicht Nina Eichinger und höre dann doch eher der Musik zu. Also trotz der Schwere des Titels bin ich mit der schlechten Kritik von Eichinger, Neumüller und Bohlen nicht konform.

Vor der goßen Entscheidung gibt die Jury ihren Tipp ab. Volker Neumüller glaubt Dominik Büchele müsse am Ende gehen. Nina Eichinger tendiert zu Annemarie Eilfeld und Dieter Bohlen setzt auf Benny Kieckhäben.

Oliver Pocher krächzt sich zum Abschluss „Durch Den Monsun“ bevor die Ergebnisse des Votings bekanntgegeben werden. Bei seiner Tokio Hotel Imitation bricht sich Pocher fast das Steißbein. Während er wild durchs Publikum marschiert gerät er ins Stolpern und fällt auf den Hintern. Dieter Bohlen nutzt Pochers Auftritt für eine Pinkelpause.

Benny, Annemarie und Sarah Kreuz müssen nach vorn auf die Bühne. Als Erste erhält Annemarie ihr Ticket in die siebte Mottoshow. Im Stechen gewinnt dann Sarah Kreuz. Damit ist der Paradiesvogel Benny Kieckhäben ausgeschieden. Trotzdem hat er es immerhin unter die besten Fünf geschafft. Nun ist er raus, bedankt sich noch einmal bei seinen Fnas und ist trotz der Tränen ein guter Verlierer. Nächste Woche geht es weiter.

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