DSDS 2009 – Zusammenfassung der 3. Mottoshow: Die größten Partyhits oder der Zickenkrieg geht weiter

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Der Konkurrenzkampf hat endgültig Einzug gehalten in die DSDS-Villa. Heute Abend ist es Zeit für die dritte Mottoshow unter dem Zeichen der größten Partyhits aller Zeiten. Acht verbliebene Kandidaten kämpfen nun um die Krone des Superstars 2009. Superzicke Annemarie hatte mit ihren Äußerungen in der letzten Woche einen wahren Großbrand entfacht. Die Querelen der DSDS-Kandidaten bestimmten auch deren Alltag seit der letzten Show.

Wie immer werden zunächst die Jury und dann die Teilnehmer von Moderator Marco Schreyl vorgestellt. Schon bei der Vorstellung reagiert das Publikum mit lauten Buh-Rufen gegen Annemarie Eilfeld. Die bleibt davon allerdings offenbar unbeeindruckt. Innerlich wird das sicher anders aussehen bei der 18-jährigen. Danach werden die Zuschauer noch einmal darauf eingeschworen, ihre Stimme telefonisch abzugeben nach der Show.

Den Anfang macht heute die Diva der Show. Sarah Kreuz beginnt im Einspieler gleich mit kräftigen Verbalattacken gegen Annemarie. Sagt sogar, sie würde Eilfeld am ehesten aus der Sendung wählen. Dann findet sie in die Spur und redet über Musik und ihren Song, „I Will Survive“ von Gloria Gaynor.

Auf der Bühne zeigt sich Sarah wie gewohnt abgeklärt und routiniert. Mit dem Song hat die 19-jährige keinerlei Probleme. Nebenbei bemerkt sieht Kreuz auch fantastisch dabei aus. Ihr Superstar-Potential ist auch heute unbestritten. Auch am nötigen Selbstbewusstsein mangelt es dem Sternchen inzwischen nicht mehr. Nur Muttersender RTL macht den heimischen Fans mit Bild- und Tonstörungen einen dicken Strich durch die Rechnung. Von der Jury erntet Sarah erwartungsgemäß Lob und Beifall. Nur Bohlen zeigt Kritikpunkte auf und präsentiert im Anschluss Stargast Bruce Darnell, der Sarah Kreuz in der kommenden Woche in einem Rundum-Coaching vollends zum Superstar machen soll. Vor allem die Sprachschwierigkeiten sehe auch ich als kleines Manko für die Zukunft.

Paradiesvogel Benny Kieckhäben erzählt von seinen Problemen mit dem Streit der Anderen. „Kann es nicht sehen wenn andere streiten“. In der letzten Woche hatte Benny mal wieder mit der harten Kritik der Jury zu kämpfen, musste zum wiederholten Mal zur Entscheidung auf die Bühne. Bohlen warf ihm seine „Tuntigkeit“ vor. Kieckhäben sieht die Kritik als Ansporn und singt danach „What Is Love“ von Haddaway auf der DSDS-Bühne.

Keine schlechte Songwahl, passte perfekt zu dem ehemaligen Friseur-Azubi. Der Gesang bleibt weiterhin arg verbesserungswürdig und auch das anstrengende Auftreten des 18-jährigen bleibt Geschmacksache. Sympathisch ist Benny, doch reicht das aus für einen Superstar?

Mit seinem Auftritt ist Benny unmittelbar danach zufrieden. Dann folgt das Juryurteil. Den Anfang macht Dieter Bohlen, der zum ersten Mal Lob für den Paradiesvogel äußert und ihm die bisher beste Performance seiner DSDS-Karriere bescheinigt. Auch Nina reiht sich verbal hinter Bohlen ein, der im Anschluss die Zuschauer indirekt zum Anrufen motiviert. Volker fordert noch ein wenig mehr „Feuer“, ist aberebenfalls voll des Lobes. Zum Abschluss werden die Fotos von Bennys Shooting auf der großen Leinwand präsentiert und von Kieckhäben kommentiert.

Mein persönlicher Favorit ist der nächste, der sich zum Zickenkrieg zu Wort meldet. Daniel Schuhmacher ist der erste, der der schönen Blondine zur Seite steht. Daniel fordert, den Konkurrenzkampf auf der Bühne auszutragen. Mit dieser Stimme könnte Schuhmacher dabei zum Rundumschlag ausholen. Nach wie vor fehlt ihm aber das nötige Selbstbewusstsein. Zumindest im Einspieler.

Von seinem kleinen Bruder wird der 21-jährige lautstark auf die Bühne gebeten. Mit „Sweet Dreams“ von den Eurythmics hat Daniel den perfekten Song gewählt, zeigt sich außerdem auf der Bühne alles andere als schüchtern. Daniel wird weiterhin der Favorit der sechsten Staffel bleiben!
Das sieht auch Dieter Bohlen so, der aber ohnehin ein Fan von Schuhmacher und seiner Stimme ist. Auch Volker ist hin und weg von dem 21-jährigen. Nur Nina Eichinger hat schon bessere Songs von ihm gehört.

Bevor Vanessa Neigert zu ihrem Auftritt kommt begrüßt Moderator Marco Schreyl Dauernervensäge Jürgen Drews im Publikum. Gewohnt peinlich würde ich am liebsten für einen Augenblick stellvertretend für Onkel Jürgen im Boden meiner Couch versinken.

Im Einspieler werden Vanessas Familienverhältnisse durchleuchtet. Seit drei Jahren hat sie ihren Papa nicht gesehen, den sie dann aber endlich wieder in den Armen hält. Tränen fliessen. Ansonsten zeigt sich Neigert gewohnt sympathisch. Die will man am liebsten an sich reissen zum knuddeln und knutschen.

Vanessa singt „Ich will nen Cowboy als Mann“ von Gitte. Im Refrain wackelt die 16-jährige gehörig. Vor allem der lang gezogene Cowboy macht Probleme. In den Strophen ist Vanessa aber ziemlich sattelfest, hüpft sogar vergnügt mit einem tanzenden Cowboy über die Bühne.
Nina und Volker haben keinerlei Kritik für Neigert. Nur Bohlen bemängelt genau die Punkte die tatsächlich für die Tonnne waren. „Musikalisch musst du an dir arbeiten“, so Bohlen. Vermutlich nur ein schlechter Tag für Vanessa Neigert.

Dann wird Annemarie Eilfeld schon vor ihrer Performance, bei der Ansage von Marco Schreyl, lauthals ausgebuht. Schreyl ermahnt das Publikum, wenigstens den Auftritt der 22-jährigen abzuwarten.. Recht hat er.
Annemarie sieht sich selber in der Rolle der „sexy Zicke“ und feuert vor allem gegen Konkurrent Marc Jentzen. Im Einspieler unterstreicht sie außerdem ihr neues Motto: „Was mich nicht umbringt macht mich stark“.

Ihre Performance von Nenas „99 Luftballons“ ist alles andere als schlecht. Aber eben auch nicht der Überflieger. Annemarie kann singen und macht ein gutes Bild auf der Bühne. Es aber fehlt leider das gewisse Etwas. Trotzdem gibt es schlechtere Kandidaten im DSDS-Lager. Für ein Weiterkommen sollte es aber reichen. Annemarie könnte sich vielleicht noch entwickeln.
Auch hier sind wieder nur Nina und Volker von dem Auftritt überzeugt. Nina rät Eilfeld aber dazu, beim Styling demnächst aufzupassen um nicht „billig zu wirken“.
Nach Bohlens harter Kritik geraten Volker und Dieter in eine Diskussion über Annemarie. Bohlen sieht Annemarie höchstens als Frontfrau einer billigen Tanzkapelle, nicht aber als einen Superstar. Volker stellt sich dem entgegen.

Nach der Werbung will Marc Jentzen für Wiedergutmachung nach dem schlechten Gesang der letzten Woche sorgen. Zunächst werden aber seine Wettereien gegen, natürlich, Annnemarie eingespielt. Sogar ihr Vater bekommt sein Fett weg.
Im Nachhinein sieht auch Marc die Kritik der Vorwoche als berechtigt an.
Für die dritte Mottoshow hat sich Marc „Celebration“ von Kool and the Gang ausgesucht. Jentzen zeigt sich in deutlich besserer gesanglicher Verfasssung. Hat vielleicht auch den besseren Song im Wochenvergleich. Generell hat Marc aber ein ähnliches Problem wie Annemarie. Etwas besonderes fehlt dem 19-jährigen zum Superstar.

Bohlen begrüßt vor allem die Songwahl von Marc und outet sich auch als Fan seiner Performace, die tatsächlich immer top war. Auch gesanglich bescheinigt er ihm eine Steigerung. Bei dem Gejaule der Vorwoche aber natürlich keine Kunst. Auch die übrigen Jurymitglieder sehen die Verbesserung und drücken ihm die Daumen für die nächste Runde.

Dann folgt Bohlens persönlicher Liebling. Holger Göpfert entschuldigt sich zunächst für seinen kleinen Blackout während der letzten Sendung. Wollte der Annemarie angeblich nicht an die Gurgel. Holger möchte keinen Streit um seine Person. Die Harmoniebedürftigkeit nimmt man ihm ohne Weiteres ab.
Dann folgen Bilder von Holgers Schwimmkurs. Göpfert macht im Nichtschwimmerbecken erste zaghafte Erfahrungen mit der Körperbehrrschung im Wasser. Und tatsächlich geht ihm das fast ganz leicht von der Hand. Er schwimmt zumindest oben.

Holger nimmt zu Beginn seiner Performace von „We Are The Champions“ den Platz am Klavier ein. Liegt da aber schon sowohl im Timing als auch in der Sangeskunst gehörig daneben. Queen bringen dem Holger kein Glück, ich sag es euch.
Gesanglich ist das alles andere als gut. So leid es mir für Holger tut. Für mich bleibt der Eindruck von Sylvesterkaraoke. Der arme Kerl kann einem wirklich leid tut.

Zum ersten Mal zweifele ich für den heutigen Abend an der Wahrnehmung der Jury. Großes Kino war allerhöchstens der Song. Alle drei sind unverständlicherweise voll des Lobes. Ich sehe keinerlei Superstar-Potential bei Holger. Dafür fehlt es dem 27-jährigen leider am dafür nötigen Gesang. Sympathisch und unterhaltsam ist er trotzdem.

Dominik Büchele sieht sich selber nicht unbedingt als Mädchenschwarm und findet die neuerlichen Etwicklungen sogar ziemlich ungewöhlich. Plötzlich wird der Junge vom Dorf überall auf der Straße erkannt. Vornehmlich von jungen Mädchen die auch das heimische Telefon der Mutti nicht mehr durchatmen lassen.
Dominik singt „Reality“ von Richard Saunders. Büchele hat seit seinem Versprechen die Stimme von den Songs seines großen Vorbilds James Blunt zu lassen, auch in jeglicher Hinsicht nachgelassen. Auch in der dritten Mottoshow zeigt Dominik hoffentlich nicht seine Bestleistung. Ich hätte mehr erwartet, würde ihm den Erfolg gönnen. Aber momentan lebt er von seinem Status als Mädchenheld der Bravo-Generation.
Bohlen sieht das ähnlich und bemängelt das „Hasenfuss-Image“ von Büchele, findet den Auftritt von Dominik sogar langweilig. Nina findet keine Kritik und Volker stimmt Bohlen zu, will in Zukunft wieder mehr Dampf vom Kandidaten.

Nach dem Schnelldurchlauf aller Kandidaten werden die Leitungen geöffnet und die Fans noch einmal zum Anrufen aufgefordert. Nach dem Boxkampf von Vitali Klitschko wird es dann die große Entscheidung geben.

Am Ende stehen Annemarie Eilfeld, Marc Jentzen, Benny Kieckhäben und Vanessa Neigert auf der Bühne. Zuerst darf sich Vanessa Neigert wider setzen. Danach verkündet Marco Schreyl auch das Weiterkommen für Benny. Im Stechen zwischen Marc Jentzen und Annemarie Eilfeld wird es bei Annemaries gequatsche noch einmal peinlich aber dnnoch kann sich Annemarie durchsetzen und ist in der 4. Mottoshow wieder dabei. Marc Jentzen packt dafür die Koffer und verlässt die DSDS-Villa.

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