DSDS 2009 – Die vierte Mottoshow „Sexy Songs“ auf einen Blick

Scroll this

In der letzten Woche hatten alle Kandidaten der sechsten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ eine kleine Verschnaufpause und konnten zum Teil sogar mal Zeit mit der Familie verbringen. Heute hatte die Ruhe dann ein Ende. Alle verbliebenen Teilnehmer mussten wieder auf die Bühne und sich unter dem Motto „Sexy Songs“ von ihrer besten Seite zeigen.

Im Vorfeld stand die Show zunächst auf der Kippe, da fast alle Kandidaten unter der Woche gesundheitliche Probleme hatten. Doch pünktlich zu Beginn der Sendung waren alle wieder bei ausreichender Fitness um sich dem Konkurrenzkampf zu stellen.

Den Anfang machte Paradiesvogel Benny Kieckhäben der sich wieder einmal zu einem Frauen-Song entschlossen hatte. Für seine Performance hatte sich der ehemalige Frisör-Azubi einen Käfig auf die Bühne geholt. Damit hatte er die Jury auf seiner Seite, die ihm wie schon in der Vorwoche eine Leistungssteigerung attestierte.
Dennoch wird die gesangliche Leistung wohl kaum zum Gesamtsieg ausreichen.

Danach war Schlagersternchen Vanessa Neigert an der Reihe. Die 16-jährige hatte sich für „Yes Sir I Can Boogie“ von Baccara entschieden. Zuvor hatte die süße Schülerin aber einen Englischkurs besucht. Zum ersten Mal zeigte Vanessa einen englischen Song auf der Bühne. Trotz guter Performance müsste sich aber Neigert im Gesang eine Schüppe drauflegen. Seit letzter Woche schwächelt Vanessas Treffsicherheit wenn es um Töne geht.

Weiter ging es mit Holger Göpfert und „Still Got The Blues“ von Gary Moore. Zuvor wurde Holger aber von einem Kamerateam in England begleitet. Auf den Spuren der Beatles wurde Göpfert sogar dort von deutschen Fans erkannt und um Autogramme gebeten. Auf der Bühne kam der 27-jährige zum ersten Man ohne wilde Zappeleinlagen aus und überzeugte damit, wie immer, auch die Jury. Nach wie vor ist er aber alles andere als ein Superstar. So leid es mir tut.

Dominik Büchele durfte seinen Lieblingsverein Borussia Dortmund bei einer Trainingeinheit besuchen, traf BVB-Trainer Jürgen Klopp und verschiedene Spieler die ihm ein Trikot überreichten. Für seine Performance hatte sich Büchele dann „Sunday Morning“ von Maroon 5 ausgesucht und dabei aber wie schon letzte Woche den langweiligsten Auftritt abgelegt. Das sah auch die Jury so. Zu eintönig, zu einfallslos. Büchele hat den eigentlich tollen Song mit seiner James-Blunt-Kopie leider versaut.

Nun kam endlich Annemarie Eilfeld die sich erneut für die Bild-Zeitung ablichten lies und dafür sogar Hotpants mit der Aufschrift „Everybodys Arschloch“ auf dem Hinterteiol anzog. Annemarie macht vor allem neben der Bühne die große Show. Das warf ihr auch Jury-Mitglied Volker Neumüller nach ihrer Darbietung von „Lady Marmelade“ vor. Bisher hatte Neumüller die hübsche Blonde immer in Schutz genommen. Auch Bohlen blieb bei seiner kritischen Einstellung gegenüber Eilfeld.

Sarah Kreuz hatte vor der vierten Mottoshow ein Date mit Bruce Darnell der vor allem das Selbstbewusstsein der hübschen Diva aufbauen sollte. Doch Sarah muss sich mit dieser Stimme sicher nicht verstecken. Im Vergleich zu allen vorigen Kandidaten liegt die 19-jährige kilometerweit vorn. „The Trouble With Love Is“ von Kelly Clarkson beeindruckte nicht nur die Jury. Sarah gilt neben Daniel Schuhmacher als Favoritin.

Schumacher setzte mit seiner Performance von Marvin Gayes „Sexual Healing“. Zuvor wurde der Mann mit der außergewöhnlichen Stimme bei einem Fallschirmsprung begleitet. Auch heute sollte sich Schumacher um sein Weiterkommen keine Gedanken machen müssen. Zwar zeigten sich kleinere Rhythmusschwächen bei dem 21-jährigen, doch trotzdem bleibt er auch für die Jury der beste Sänger der aktuellen Staffel.

Bei der Frage der schlechtesten Performance herrscht Uneinigkeit in der Jury. Nina Eichinger sieht in Dominik Büchele den Verlierer des Abends. Dieter Bohlen und Volker Neumüller vermuten das Annemarie die Koffer packen muss. Doch am Ende entscheidet der Zuschauer.

In der Entscheidungs-Show zog Holger Göpfert dann den Kürzeren gegen Benny Kieckhäben. Damit ist die Reise für den verwaltungsfachangestellten nun beendet. Holger trägt es zumindest äußerlich mit Fassung.

2 Kommentar

Kommentar verfassen