DSDS 2009: Die dritte Folge der 6. Staffel in der Zusammenfassung (Live-Ticker)

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Auch zur dritten Folge der aktuellen Staffel von Deutschland sucht den Superstar bekommt ihr wieder exklusiv unseren Musiktipps24.com-Liveticker.
Ich werde den Verlauf der aktuellen Folge zeitnah bloggen und mit meiner eigenen, persönlichen Meinung würzen. Es erwartet euch also nicht nur eine schnöde und sachliche Zusammenfassung, sondern auch ein kleines bisschen Humor…viel Spaß!

20:17
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Mist, Anfang verpaßt. Glücklicherweise nur die ersten fünf Minuten. Dafür geht es direkt voll los. Ein Möchtegern Shakira Double fasziniert die Jury weniger mit aussagekräftiger Musik als mit kreativen Wortschöpfungen. Was zum Teufel ist Schandale? Meint die Randale? So hört sich nämlich das an was die Gute gesanglich von sich gibt. „Bin ich weiter“, fragt sie dir Jury. „Hat die einen an der Murmel“, denkt der Zuschauer.

Weiter geht es mit Kuppelversuchen von Onkel Dieter, der die nächste Kandidatin am liebsten auf der Stelle mit Jury-Kollege Volker Neumüller verheiraten würde.

20:24
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Dann folgt Daniel Schuhmacher, der schon einmal beim Recall versagte und nun eine zweite Chance sucht. Nett anzusehen ist der Bursche, den erkennt der Dieter gleich wieder. Daniel trägt „Ain’t No Sunshine“ ganz ordentlich vor. Nichts wirklich bewegendes, doch das sieht die Jury anders. Wie auch immer, den Recall verdient sich  der Schönling allemal.

Relativ unspektakulär meldet sich der nächste Kandidat der, außer jeden zweiten bis dritten Tag zu duschen, nicht viel mit sich anzufangen weiss. Dieter fordert mehr Action von dem Valium-Drops auf zwei Beinen. Thomas murmelt sich in  seiner Performance mehr oder weniger dynamisch in den Schlaf. „Da guck ich lieber dem Fußpilz beim wachsen zu“, so Bohlen. Recht hat er.

Den persönlichen Kampf gegen die Erwartungen des Vaters liefert die 27-jährige Selma, die anscheinend nicht das stärkste Selbstbewußtsein im Gepäck hat. Danke Herr Papa!

Warum denn so schüchtern? Klingt doch erstmal ganz nett. Haut mich wieder nicht vom Hocker, erweckt mich aber immerhin aus der akkustischen Vollnarkose des Vorgängers. Verdienter gelber Zettel für Selma.

Als nächstes kommt eine Mischung aus Heino und Axl Rose. Mit der Sonnenbrille als Markenzeichen kommt der Kerl zunächst weniger gut an. Also entschließt sich der „Vollpfosten“ der Jury seine entzückenden Funkelperlenaugen zu präsentieren. Es folgt gesanglicher Schrott. Nach einigen Minuten des stillen Fremdschämens erkennt der Kerl wenigstens das mangelnde Talent und geht  freiwillig. Wir danken dir.

Werbung. Zeit für den inzwischen kalten Nudelauflauf vor meiner Nase.

20:45
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Jetzt kommt dann mal eine Mama. Zusammen mit Tochter und Hello Kitty. Die 30-jährige Jessi aus Düsseldorf singt „Mercy“ von Duffy.
Hmm naja wirklich gut ist etwas anderes. Hübsch ist sie, das könnte auch den Ausschlag geben…
Das Töchterchen weint schon, aber dann kommen 3 „Ja’s“ und sie ist im Recall. Umsonst die Tränchen vergossen. Glückwunsch!

Der 24-jährige Osman bringt eine eigene Komposition an den Start. Hat sich schon in der Vorschau angekündigt. Ahhhhhh (Os)man, hörst du dich eigentlich selbst? Mach datt Geleier aus. Osman setzt der Jury die Pistole auf die Brust: „Gefällts euch oder nicht?“ Brauch er aber gar nicht, denn die Antwort versteht sich von selbst. Osman wird eigenständig an seiner Karriere basteln. Ein kommerzielles Duett mit einer kochenden Teekanne wäre durchaus vorstellbar um ohne Chemie gegen Schädlinge kämpfen….

Gesundes Selbstbewußtsein ist auf keiner Bühne unerwünscht. Erfahrung bringt Kevin Rebstock ebenfalls mit. Als Sänger von zwei Bands steigen die Erwartungen. Und Tatsache….endlich eine Stimme mit Charakter. Ich fühle mich spontan an James Morrison erinnert und würde den gelben Zettel schon nach zwei Tönen an seine Stirn tackern.

Ach so, Incubus is datt. Dann noch einer meiner Lieblings-Songs…hätt ich nie erkannt. Was die Leute in dieser Box treiben gehört verboten. Der eine versucht sich sponten seines Ringfingers zu entledigen und der nächste geht mit „Wind Of Change“ auf missionarischen Stimmenfang für die Zeugen Jehovas. Wußte gar nicht dass der Text im Wachturm abgedruckt wurde.

Nun erklärt sich endlich jemand bereit die dreckigen Scheiben hinter der Jury zu putzen. Man kann also auch anderweitig Karriere bei RTL oder den Superstars machen. Es muss ja nun nicht immer gleich die Bühne sein. Bei den Einspielern aus der Vergangenheit freue ich mich allerdings über die dicke Scheibe zwischen den TV-Mikrofonen und der putzigen putzenden Stimme von Menderres (wie immer man diesen Namen auch schreibt).

Mist, und er hat’s doch geschafft. So ähnlich klingt meine Katze wenn man ihr auf den Schwanz tritt, der diesem Kameraden aber scheinbar fehlt. Umso erschreckender auch ohne körperliche Qualen derartige Töne produzieren zu können.

Endlich, die Attacke. Angesichts der bisherigen musikalischen Darbietungen das absolute Higlight der Sendung. Keine Chance. Selbst Kennedy war leichter zu erschießen. Da die musikalische Karriere diese Irren wohl im Sande verlief, möchte ich nur ungern mit dem zuständigen Bearbeiter seines Arbeitsamtes tauschen. Ach so, der gehört zur Post. Nächstes Mal komme ich dem DHL-Mann also doch besser auf halber Treppe entgegen. Wenigstens was für’s Leben gelernt. Ich danke dir du unterhaltsames Deutschland.

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