DSDS 2009 – Die 3. Mottoshow „Party Hits“: Dominik Büchele mit „Reality“ von Richard Sanderson

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Schon jetzt gilt Dominik Büchele als der Mädchenschwarm unter den verbliebenen sieben DSDS-Kandidaten. Zunächst konnte Büchele immer wieder mit Songs seines großen Vorbilds James Blunt punkten, die er nah am Original nachsingen konnte. Für viele war er sogar fast einen 1:1-Kopie seines Idols. In der Folge war die Jury dann aber eher genervt von den immergleichen Songs. Für die Mottoshowy versprach Dominik also auf Blunt-Songs zu verzichten.

Seine verträumte Art macht den 18-jährigen für die Fans so sympathisch. So bleibt der Gitarrist von den Streitereien seiner Mitstreiter jedenfalls äußerlich völlig unberührt. Dominik träumt sich durch seine eigene kleine Welt und ist erstaunt über den Rummel um seine Person. Überall auf der Straße wird er plötzlich erkannt und angesprochen. Außerdem fällt es ihm schwer an seinen Status als Mädchenschwarm zu glauben. Zwischen 12 und 16 Jahren findet Büchele den Großteil seiner anrufenden Fürsprecher.

Seine Performance von Richard Sandersons „Reality“ in der dritten Mottoshow ist mir aber einfach zu langweilig und glattgebügelt. Dominik setzt auf große Emotionen, hat sich unter dem Thema „Partyhits“ aber einfach die falsche Plattform für eine Präsentation seiner Schwiegersohn-Qualitäten ausgesucht. Auch die Jury sieht das ähnlich. Ohne James Blunt ist Büchele scheinbar wirkungslos. Die Leistungskurve des 18-jährigen fällt seit der ersten Mottoshow jedenfalls bedenklich ab. Auf Dauer könnte die Teenagerliebe seiner Fans so schnell vergessen sein wie der Scharch-Auftritt des gestrigen Abends. Dominik muss in der vierten Mottoshow endlich über sich hinaus wachsen!

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