Dr. Pepper bezieht Stellung zum Guns N' Roses Debakel

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Es versprach eine gute und große Werbekampagne für den Softdrinkhersteller aus Amerika zu werden. Bis Axl Rose und seine Anwälte einen Strich durch die Rechnung machten. Nun geht das Unternehmen in die Offensive und bezieht Stellung zu dem Vorwurf, dass man den Namen Guns N‘ Roses unerlaubt benutzt und damit zugleich die Ehre der Band beschmutzt habe.

Wer den vorherigen Verlauf der Geschichte nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung: Der Softdrinkhersteller Dr. Pepper versprach jedem Amerikaner eine Dose seines Getränkes, wenn es Axl Rose und Band tatsächlich schaffen sollten ihr neues Album „Chinese Democracy“ noch im Jahr 2008 auf den Markt zu bringen. In der Werbekampagne hieß es, dass Axl und Band ihre „Ärsche hochkriegen müssten“.
Wie wohl die meisten schon mitbekommen haben dürften, hat es Guns N‘ Roses tatsächlich geschafft und das neue Album am 22. November veröffentlicht. In den 24 Stunden nach Veröffentlichung des neuen Albums brachen die Server der Firma unter der enormen Last zusammen. Tausende Menschen versuchten sich via Internet ihre Dose Dr. Pepper zu sichern. Im Netz musste man sich nämlich in eine Mailing Liste eintragen, um an die begehrten Dosen zu kommen.
Guns N‘ Roses hingegen waren empört: Man gab nur den Amerikanern eine Dose Dr. Pepper, die genau am 27. November Zugang zum Internet hatten und sich in die Liste eintragen konnten. So war das laut Guns N‘ Roses-Anwälten nicht geplant, geplant war, dass jeder Ami eine Dose bekommen sollte. Dr. Pepper hat laut Meinung der Anwälte sein Versprechen nicht gehalten. Zudem wirft man dem Unternehmen vor, dass es unerlaubt mit dem Namen Guns N‘ Roses geworben hätte.

Guns N‘ Roses forderten ganzseitige Entschuldigungsanzeigen in den großen amerikanischen Zeitungen und eine Entschädigungszahlung. Bisher hatte sich Dr. Pepper zu den Vorwürfen nicht geäussert, jetzt beziehen sie Stellung und wünschen Guns N‘ Roses das Beste für ihr neues Album. Man sei froh, dass man es ermöglicht habe tausenden durstigen Amerikanern eine Dose zu schenken. Zu den Vorwürfen wegen unerlaubter Nutzung des Namens sagte die Firma, dass sie nur eine einfache Aussage oder auch Anspielung auf die lange Aufnahmezeit haben machen wollen. Axl hätte eigentlich sogar seine Zustimmung gegeben. Man sei enttäuscht, dass die Anwälte nun versuchten aus einem Spaß-Give-Away einen Rechtsstreit zu machen.

Man wird sehen wie die Sache weitergeht. Das neue Guns N‘ Roses Album steht jedenfalls seit dem 22. November in allen Plattenläden und auch bei Amazon. Anbei noch ein Video, in dem ihr die erste Singleauskopplung „Chinese Democracy“ hören könnt. Viel Spaß dabei.

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