Die Priester – Kirchenmusik in den deutschen Charts: „Spiritus Dei“

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Ja, Kirchenmusik hat es jüngst bis in die Top 20 der deutschen Album-Charts geschafft. Undas Witzige daran: Bei "Die Priester" handelt es sich um eine Castingband. Kaum zu glauben, aber wahr. Holen wir dazu ein wenig aus und erzähöen in Kürze die Geschichte von "Die Priester"…

Sie haben sich nämlich nicht in einem verstaubten Proberaum kennengelernt, sondern wurden von ihrem Arbeitgeber der römisch-katholischen Kirche in einem Castingverfahren auserwählt. Entwickelt wurde das Projekt von Abtprimas Notker Wolf und dem Zisterziensermönch Karl Wallner. Sie fanden in Pater Vianney Meister, Abt Rhabanus Petri und dem Wiener Diözesanpriester Andreas Schätzle die passenden Kandidaten für ihr Projekt, in dem es darum geht moderne Popmusik, die von echten Priestern gesungen wird, mit klassischer und Kirchenmusik zu verbinden.

Herausgekommen sind die Priester, die z.B. "O Haupt voll Blut und Wunden"mit einem knackigen HipHop-Beat unterlegen und bei "Tantum ergo" die spanische Gitarre auspacken. Mit dabei ist auch eine Version von Leonhard Cohen's "Hallelujah" oder auch Naidoo mit "Dieser Weg".

Das Album  steht seit einigen Wochen in den Läden und schaffte zum Auftakt den Direkteinstieg in die deutschen Charts. Vor allem zur kommenden Vorweihnachtszeit ist da noch jede Menge Luft nach oben drin.

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