Diablo 3: Battlenet-Server erholen sich von Ansturm, bald kostenpflichtig?

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Am vergangenen Montag bekamen viele Spieler weltweit ihre Kopien von Blizzard’s „Diablo 3“, auf das Hack N‘ Slay-Epos haben viele Fans nun rund 12 Jahre gewartet. Der Versandhändler Amazon, bei dem auch wir unsere redaktionsinterne Kopie des Spiels bestellt haben, arbeitete scheinbar sogar Sonntags im Versandlager, um für alle Vorbesteller sicherzustellen, dass das Spiel auch tatsächlich am Montag in den Briefkästen liegt.

Schon mittags machten sich die meisten an eine Installation, die aber erst ab 17 Uhr oder 18 Uhr gelingen wollte, vorher wurde die Installation seitens des Programms geblockt, weil „dieses noch nicht veröffentlicht“ sei. Irgendwann konnte man dann installieren und eigentlich hätte man auch sofort loslegen könne, allerdings waren die Battle.net-Server noch nicht freigeschaltet. Und weil Diablo 3 zwingend eine Netzverbindung und einen Connect zu den Servern benötigt, ging erst einmal nichts.

Die Server gingen um 0.00 Uhr online und dies wurde begleitet von Events auf der ganzen Welt. Diverse Läden hatten mitten in der Nacht geöffnet und verkauften die Spiele. Mehr oder weniger war aber diese ganze Aktion völlig für die Katz, denn wer sich das Game voller Vorfreude kaufte, nach Hause fuhr und die Nacht zum Tage machen wollte, der wurde bitter enttäuscht, denn die Server hielten dem Ansturm schlicht nicht stand. Fehler 37 (zu viele Zugriffe), Fehler 75 (Fehlfunktion von Battle.net), Fehler 12 (Diablo-Lizenz nicht mit Account verbunden) oder Fehler 315300 (Login-Daten nicht akzeptiert) waren alles was die Spieler vom Spiel zu sehen bekamen.

Ein Super-GAU für Blizzard, denn begleitet wurde der Release eben von Presse und unzähligen Events und dann geht der Start dermaßen in die Hose. Zudem muss man sich als Spieler ein weiteres Mal fragen, wie sehr uns Blizzard unter der Knute hält. Mittlerweile ist es also soweit, dass man nicht einmal den Single-Player-Kram ohne Internet spielen kann.

Und glaubt man den Gerüchten, dann soll das Battle.net bald kostenpflichtig werden. Denn die Blizzard-Investoren werden unruhig. Mit dem Release von „Diablo 3“ wird WoW wohl weitere Kunden verlieren, das muss aufgefangen werden. Und so denkt man anscheinend darüber nach, das Battle.net kostenpflichtig zu machen. Um also dann „Diablo 3“ spielen zu können (auch wenn man gar nicht online mit anderen spielen will), muss man schon Geld investieren. Man bezahlt Blizzard also ein weiteres Mal dafür, dass man ihr Spiel gekauft hat 😉

Soll man sich darüber nun freuen oder einfach stinksauer werden?! Nun ja, in jedem Fall haben sie jetzt erst einmal Zeit Millionen GAmer anzufixen und sobald die Jungs und Mädels von „Diablo 3“ träumen, kann man sie auch endlich zur Kasse bitten, yeeehaa!

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