Deutschland sucht den Superstar 2012: Einschaltquoten bleiben hinter Erwartungen zurück

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Zugegeben: Keine Castingshow hat es in diesen Tagen leicht. Das liegt daran, dass alle großen Privatsender (zum Teil mit der Beteiligung der öffentlich-rechtlichen Kanäle)n nacheinander ihre Castingshows auf die Menschen losgelassen haben. Zuerst stürmte „The X Factor“ vor, dessen Gewinner David Pfeffer es nicht einmal in die Top 10 der Single-Charts schaffte…

…danach folgte „The Voice Of Germany“, dessen frisches Konzept direkt überzeugen konnte und das somit zum größten Konkurrenten von DSDS auftsieg. Am letzten Wochenende startete dann die neunte Staffel von Deutschland sucht den Superstar und erstmals seit vielen Jahren waren die Einschaltquoten rückläufig. Das hat diverse Gründe: Einerseits merkt man derzeit eindeutig die Castingmüdigkeit. Allein aktuell, in dieser Woche, laufen 3 Castingshows und man kann von Mittwoch bis Samstag dauerhaft Castingshows schauen. Da macht selbst der größte Fan scheinbar nicht länger mit, irgendwann hat man einfach genug davon gesehen.

Bei DSDS wird nun anscheinend auch Bohlen und die Jury zu einem echten Problem. Nachdem man echte Talente bei „The Voice“ gesehen hat, will man die Loser, über die man früher gerne gelacht hat bei DSDS, einfach nicht mehr sehen. Die Zeiten in denen man sich darüber kaputt gelacht hat, sind vorbei. Man will sich nicht mehr am Scheitern ergötzen. Das kann man schon bei „Das Supertalent“ und die überhebliche Bohlen-Art hat sich überlebt.

In Zahlen heisst das: Die Zuschauerzahlen bei DSDS sanken im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Millionen. Zugesehen haben „nur noch“ 6,17 Millionen Menschen und damit hat DSDS einen sehr schlechten Staffelstart hingelegt. Gut auf den Punkt bringen das auch die Kollegen von MyVideo, die folgendes Statement verfasst haben:

„The Voice of Germany hat gezeigt, dass die Zuschauer es satt haben, einer überheblichen Jury dabei zu zusehen, wie sie unschuldige Kandidaten fertig macht. Die freundlichen Coaches Xavier Naidoo, Rea Garvey, The BossHoss und Nena von The Voice of Germany, kommen da schon viel besser an. Aber nicht nur das: Das Niveau der Talente bei The Voice of Germany oder Unser Star für Baku ist um einiges höher, als das bei DSDS. Das Publikum scheint es zu freuen, endlich extrem gute Sängerinnen und Sänger, also richtige Musiker, auf der Bühne bewundern zu können.“

Und genau das scheint im Falle von „Deutschland sucht den Superstar“ nun eindeutig zuzutreffen. Die Leute schalten aus und wenden sich besseren Formaten zu. Und wenn die Sender noch einmal einen derart bescheuerten Jahresstart mit drei Castingshows zur gleichen Zeit hinlegen, dann kann man den Sendungen ein schnelles Aus prophezeien. Denn irgendwann haben alle die Schnauze voll, oder?

Was meint ihr zu dieser Thematik? Hat DSDS noch Chancen oder sind die Tage der einst erfolgreichsten deutschen Castingshow mittlerweile gezählt? Lasst euch in den Kommentaren aus und diskutiert mit uns.

3 Kommentar

  1. Hoi miteinander,

    Der Bericht hat mir aus dem Herzen gesprochen. Das heruntermachen der schwachen Kanditaten ist ein Armenzeugnis. Bruce ist der einzige der versucht die Situation zu schlichten, weis gar nicht warum er in diesem schlechten Zirkus mitmacht. Gruss Liliane

  2. Sehr guter Bericht! Ganz genau so sieht es nämlich aus. Mit „The Voice“ ist ein absolut sehenswertes, niveuvolles und unterhaltsames Castingformat am Fernsehimmel erschienen, das einfach nur Spaß macht. Kein Fremdschämen mehr, talentierte, sympathische Sänger und eine kompetente Jury die wirklich Ahnung hat.
    Ich war noch nie ein Castingfreund, aber „The Voice“ finde ich absolut genial, diese Show ist meiner Meinung nach eine andere Liga als DSDS, X-Factor und wie sie alle heißen.
    Weiter so!
    Liebe Grüße lena

  3. Aha ein Dieter Bohlen hat keine Ahnung Er kann ja nur 200 mio. verkaufte
    Platten vorweisen….davon träumt eine Nena und der Rest dieser Deppen

    Herr Bohlen ist nun mal der POP TITAN

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