Der nächste große Hype: Newcomer Chet Faker und sein Debütalbum „Thinking In Textures“

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Noch im letzten Jahr kannte ihn keine Sau, oder eben nur die paar Leute mit denen er seine Musik austauschte. Vor allem aber kante man den australischen Sänger, Produzenten und Songwriter Nick Murphy nicht unter seinem Künstlernamen Chet Faker. Das wird sich in den nächsten Wochen ändern, denn um Faker ist ein wahrer Hype ausgebrochen, der sicherlich in Kürze auch Deutschland erreichen wird.

Das hängt vor allem mit seiner Coverversion des Hits „No Diggity“ zusammen. Der Song stammt von Blackstreet und enterte im Jahre 1996 die weltweiten Charts. Faker hat den Song in ein neues Gewand gekleidet und kurz darauf fand sich seine Version des Songs auf dem Sampler „Digging The Blogosphere“ wieder.

Hierbei handelt es sich um einen Sampler mit Songs, die vom Soul-/Jazz-Label Heavenly Sweetness in den Weiten des Netzes gefunden wurden. Sie haben sich dabei ausschließlich Songs von unbekannten Künstlern via Soundcloud oder auch Bandcamp geholt. Und dabei eben auch Chet Faker gefunden.

Nun geht es für Faker endgültig richtig los. Nicht nur in Australien ist seine Single und sein Debütalbum  „Thinking In Textures“ bereits angekommen, auch in Deutschland steigt die Nachfrage. Das Netz ist eben weltweit gespannt. Und der bärtige Faker schlägt mit seinem Style und seiner Musik derzeit in eine Kerbe. Nicht nur sein Sound ist geil, auch Bärte sind wieder in 😉

Bekannt wurde in der Zwischenzeit auch ein weitere Song: „I’m Into You“, den Chet Faker selbst geschrieben hat und der sich auch auf seinem Debütalbum „Thinking In Textures“ befindet. Aufgenommen hat Faker das Album mehr oder weniger in Eigenregie und seit dem 3. April kann man die Scheibe nun auch via Amazon kaufen.

Man kann sich natürlich auch irren, aber wir sind uns sehr sicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man den smarten Australier auch bei uns in den Single-Charts findet. Dabei enstammt sein großer Erfolg, das Cover „No Diggity“ eigentlich nur einer durchzechten Nacht. Nach zu vielen Red Bulls konnte Faker nicht schlafen, bastelte einen Beat und legte mit einem Song los.
Zuletzt wollte er Vocals aufnehmen und weil in der Disco jemand Stunden zuvor den Song „No Diggity“ spielte, waren die Zeilen anscheinend unbewusst in Fakers Kopf. Er sang die Sachen testweise drüber und legte sich schlafen. Nachdem er den song am nächsten Morgen ein weiteres Mal hörte stand fest: Das ist es! Aus dem Cover, das eigentlich gar keines werde sollte, ist eine eigenständige, neue Version entstanden. Und mit dieser Version erobert Chet Faker nun die Welt.

Bisher gibt es zu dem Song noch kein offizielles Video, wir legen also erst einmal ein anderes vor.Allerdings könnt ihr euch die Tracks aber hier mit den eingebauten Soundcloud-Playern kostenlos anhören und euch schon mal selber eine Meinung bilden. Ist Faker eines der nächsten großen Dinger oder meint ihr, dass wir vielleicht maßlos übertrieben haben? Lasst euch aus und einen Kommentar da!

2 Kommentar

  1. Das Album ist wirklich gut.
    Der beste Song: Cigarettes and Chocolate

    Habe sie die Woche life im Astra in Berlin gesehen. Waren dort Vorband von The Temper Trap

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