Das Bushido-Märchen oder wie bekomme ich kostenlose PR für mein neues Album?

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Heute Morgen haben wir wieder Themen, die die Welt nicht braucht. Trotzdem schwingt der Stern sich auf ein zweites Käseblatt neben der Bild zu sein und daher habe ich diese äusserst brillante Nachricht auch: Bushidos Mama nämlich, hat ihrem Sohnemann damals das Geld für Drogen geliehen.

Damit Klein-Bushido mal ordentlich damit dealen konnte. So.
Was soll uns dieser Artikel im Stern aber nun sagen?
Leute, leiht euch Geld von euren Eltern und werdet Dealer, dann seid ihr später mal genauso cool und hart wie Bushido?
Oder soll das einfach nur heissen: Bushido hatte bisher ein schwieriges Leben im Berliner Gangsta-Ghetto und er konnte sich nur mit dem Verkauf von Stoff über Wasser halten?
Oder heisst es, wie von mir angenommen, einfach nur, dass Bushido mal ein bisschen kostenlose Werbung brauchte und die Kollegen vom Stern dieses Thema gerne aufgegriffen haben.
Jau, klar Bushido, harte Schiene und so. Zieht bestimmt immer… Aber warum kommt Bushido jetzt mit der Nummer? Will er sein Gewissen bereinigen, seiner Mutter einen Bärendienst erweisen oder kommt schlicht und einfach ein neues Album auf den Markt, welches ein bisschen Promo ganz gut gebrauchen könnte?

Nach ein bisschen Recherche wird klar: Bushido’s Mama will die 450 Kröten wiederhaben, die sie ihrem Sohnemann einst in gutem Glauben geliehen hatte. Und was macht der? Nimmt flugs ein neues Album auf, damit er die Kohle auch zusammenbekommt, denn Mama ist schlimmer als Russenmafia und Kiezkloppers zusammen. Nein, Scherz beiseite.
Bushido’s Mama hat damit rein gar nix zu tun. Mich würde nicht mal wundern, wenn sie von der ganzen Story noch gar nix weiß. Einziger Grund für diese Beichte des Berliners dürfte das im Oktober erscheinende Album „Heavy Metal Payback“ sein.
Das gute Stück soll am 10. Oktober in die Läden kommen und man kann ja gar nicht früh genug damit anfangen Wind zu machen. Oder?

In den Internetforen wird heiß diskutiert. Bushido sei „nur“ ein kleiner Grasdealer gewesen, der war ja gar nicht richtig hart und so…
Heisst also soviel wie: Wer das schlechteste Crack auf den Strassen vertickt ist der härteste Typ oder was? Muahaha…oh Mann. So ein Schwachsinn.
Nun gut, Bushido wird sich freuen, vor allem, wenn seine direkten Konkurrenten wie z.B. Sido sich auf einmal von ihrer netten Seite zeigen. Ha, die blöden Blagen fallen auf die Kacke schon rein: „Ey Alter, Bushido war früher voll den Harten, hat voll den Drogen am andere verkauft.“
Ja, Bushido uns seine Mama werden sich ins Fäustchen lachen, wie dämlich doch der Rest der Welt ist. Vielen Dank lieber Stern, werden sie sagen. Nun hat Klein-Bushido endlich die Moppen zusammen, um seiner Mutter sein Milch äääh ich meinte Drogengeld zurückzuzahlen. Der Grundstein dafür ist gelegt. „Heavy Metal Payback“ erscheint am 10. Oktober und wird dann wie immer über Amazon zu beziehen sein. Ungefähr 53 Cent pro Album gehen dann direkt an Mama Bushido. Also Leute fleissig kaufen…

Und weil’s so Spass macht: Heisst „Payback“ nicht auch „zurückzahlen“? Vielleicht ist die Mama ja doch schlimmer als gedacht, man weiß ja nie.

Ich habe meine persönliche Meinung zu Bushido ein wenig geändert, ich muss einige Aussagen hier wohl zurücknehmen: So verkehrt ist Bushido gar nicht. Wer mehr lesen will, findet meine „andere“ Meinung über Bushido hier –> Bushido – Das Buch, der Film, das Album, der Typ

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