Angespielt: Toy Soldiers „Cold War“ im Test

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Am 17. August war es endlich so weit, der „Summer Of Arcade“ wurde mit dem neuen Spiel „Toy Soldiers: Cold War“ beendet und ohne Probleme eroberte der Titel von den Signal Studios die Spitze der XBOX Live Charts. Kein Spiel wurde in den vergangenen Wochen häufiger gespielt. Auch wir haben uns das Spiel einmal angeschaut. Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil, denn schon im letzten Jahr erschien der Erstling „Toy Soldiers“.

Führte der uns noch in die Schlachten des ersten Weltrkiegs, geht es diesmal rund 70 Jahre nach vorne, wir landen mitten im kalten Krieg. Die lustigen Anspielungen an die 80er sind ein Highlight des Spiels. Wieder einmal schickt man Armeen von Spielzeugsoldaten in den Kampf bzw. in der Single-Player-Kampagne geht es vor allem darum sie abzuwehren.

Wie sein Vorgänger handelt es sich bei „Toy Soldiers: Cold War“ um ein Tower Defense Spiel. Allerdins haben die Signal Studios die Stärken des ersten Teils noch deutlich aufgebohrt, denn „Cold War“ spielt sich grandios.
Wer „Toy Soldiers“ mochte, wird den neuen Ableger „Cold War“ lieben. Das neue Szenario in den 80ern, im kalten Krieg, wurde mit viel Liebe zum Detail und viel Hang zum Humor dargestellt. Das fällt zum Beispiel auf, wenn als Spezialeinheit plötzlich eine Rambo-ähnliche Spielfigur in einer klassischen Action-Püppchen-Verpackung auf dem Spielfeld landet. Oder wenn auf dem Spielfeld teils alte Disketten verteilt liegen.

Aber nicht nur der Hang zum Humor ist hier einzigartig, auch das Spiel ist wirklich erste Sahne. Am Prinzip hat sich nichts geändert, weiterhin geht es darum, dass man seine „Spielzeugkiste“ vor herannahenden Wellen anderen Soldaten, Panzer und anderem Kriegsgerät schützt. Dafür hat man Panzerabwehr, Flugabwehr oder auch Maschinengewehre, die wirksam gegen Soldaten sind. Auf bestimten Bauplätzen kann man diese Waffen aufbauen und nach Belieben sogar selber steuern.

Dabei ist Zielsicherheit und auch Taktik gefragt, denn man muss sich schon Gedanken machen, wie man seine Abwehr gestaltet. Das Highlight dabei sind aber nun die aufgebohrten Fähigkeiten der einzelnen Geschütze: Zielfernrohre oder steuerbare Geschosse deren Flug man bis zum Gegner verfolgen und sie bis dahin sogar noch steuern kann.
Ein Manko des ersten Teils: Es gab zu wenig Karten und zu wenig Möglichkeiten, wer die Karten gut kannte und schnell war, hatte im Multiplayer den Sieg schon in der Tasche. Das ist bei „Cold War“ nun wesentlich schwieriger, weil hier auch der Skillfakrot zählt: Wie gut schiesst man und steuert seine eigenen Geschütze?

Schon im Single-Player ist das Game grandios, seine ganze Stärke aber spielt es im Multiplayer gegen andere menschliche Gegner aus. Seht euch hier einen Trailer an. Seit dem 17.  August kann man „Toy Soldiers: Cold War“ für 1200 MS Points herunterladen.

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