Angespielt: „Saints Row: The Third“ im Test

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Nachdem zuletzt eindeutig „Grand Theft Auto V“ im Vordergrund stand, das aber erst im kommenden Jahr erscheinen soll, wollen wir uns nun mal wieder einem sehr aktuellen Spiel widmen: „Saints Row: The Third“ steht in den Läden und lädt zum Toben auf den Straßen von Steelport in. Damit schließt THQ in diesem Herbst die Lücke, die ein fehlendes GTA- bzw. ein neuer Teil von Red Dead Redemption auslösen. Aber halt: „Saints Row“ ist weit mehr als nur ein Pausenfüller…
….während die Vorreiter bei den Rockstargames nämlich versuchen ihren Titeln immer noch einen gewissen, ernsten Anstrich zu gebe, hat man bei THQ im dritten Teil der Open-World-Serie „Saints Row“ darauf verzichtet. Hier nimmt sich niemand ernst, die Entwickler nicht, die NPCs nicht und der Spieler schon gar nicht. Dieses Spiel hat nur ein Ziel: Der Spieler zum Chaso zu verleiten und die virtuelle Stadt Steelport grüdnlich auf den Kopf zu stellen.

Natürlich darf man auch die Missionen spielen, die aber eigentlich nur Beiwerk sind. Wir aus anderen Spielen des Genres gilt es verschiedene Aufträge zu erledigen, das können Killerjobys sein, aber auch einfach schnöde Taxifahrten. Der Clou allerdings bei der Kampagne: Man kann sie gemeinsam durchspielen. Man hat bei „Saints Row: The Third“ nämlich die Möglichkeit das ganze Spiel zusammen mit einem Freund durchzuspielen.
Ein echter Mehrspielermouds fehlt jedoch. Zusammen Steelport unsicher machen und sich gegenseitig mit den aberwitzigsten Waffen angreifen? Geht nicht, keine Chance.

Womit wir bei  Thema Waffen wären. Die gibt es in Saints Row unzählig und in allen Varianten. Die üblichen Verdächtigen Feuerspucker, wie z.B. Pistolen und Gewehre sind dabei, aber auch geoße Riesendildos und verschiedene Sci-Fi-Kanonen, die Gegner in Stücke reissen, als Luftschlag daherkommen und und und…

Grafisch präsentiert sich „Saints Row: The Third“ durchaus gut, auch wenn es tatsächlich erst jetzt das Niveau des letzten „Grand Theft Auto“-Teils erreicht. Aber selbst das ist ja heute noch immer sehr nett anzusehen, also gibt es hier nix zu mosern. Die Mankos der Vorgänger hat man jedenfalls ausgeräumt, auch wenn in der Stadt nur Bekloppte unterwegs sind, diesmal sind es wenigstens so viele, dass man nicht den Eindruck bekommt man sei alleine in Steelport unterwegs.

Fazit: „Saints Row: The Third“ macht eigentlich alles richtig und so langsam dürfte das auch zur echten Konkurrenz von „Grand Theft Auto“ und Rockstar werden. Mögen sie in diesem Jahr noch hinten liegen, so kann sich das auch ganz schnell ändern. Sie haben in jedem Fall gezeigt wie es geht und sicher ist: „Saints Row: The Third“ ist ein Highlight des aktuellen Spielejahres.

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