Angespielt: „Quantum Conundrum“ im Test – Der kleine Bruder von „Portal“

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Wer jemals den Puzzlekracher „Portal“ bzw. noch viel eher seinen Nachfolger „Portal 2“ gespielt hat, deri ird bei dem neuen Arcade-Game „Quantun Conunmdrum“, das für XBOX Live und Playstatio Network erschien, unweigerlich an die beiden ersten Games erinnert. Wir haben uns den Titel angesehen und erklären euch warum…

….und das ist erst einmal ganz einfach, denn für „Quantum Conundrum“ zeichnet u.a. Kim Swift verantwortlich. Sie gehörte zur Studentengruppe, die damals „Portal“ entwickelten und war später bei Valve eine der Chefdesignerinnen für „Portal 2“. Nun hat sie mit „Quantum Conundrum“ ein weiteres Kind auf die Welt losgelassen und die Nähe zu Portal ist einafch unverkennbar. Auch bei ihrem neusten Streich handelt es sich um ein Puzzlespiel, diesmal allerdings gepaart mit ein paar Hüpfeinlagen.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Ihr landet als zwölfjähriger Junge bei eurem Onkel und wollt dort eigentlich Urlaub machen. Der Onkel aber ist ein verrückter Wissenschaftler und katapultiert sich blöderweise in eine andere Dimension. Ihr habt nun also die Aufgabe vier Stromgeneratoren wieder anzuwerfen und dafür muss man durch allerhand Räume in diesem skurrilen Haus. Diese Räume erinnern nicht umsonst an die Testkammern aus Portal…


Was bei Portal die verschiedenfarbigen Flüssigkeiten waren, ist bei „Quantum Conundrum“ ein Handschuh mit Spezialfähigkeiten. Es gibt vier Varianten, die natürlich aklle farblich gekennzeichnet werden und mit denen man die Naturgesetze in seiner Umgebung verändern kann. Kommt einem das bekannt vor 😉 ?

Die lilafarbene Dimension lässt alles ganz weich und irgendwie auch puischelig aussehen, ausserdem werden in ihr schwere Objekte ganz leicht, so dass man sie bewegen kann. Die rote Dimension ist das genaue Gegenteil davon, hier nimmt die Schwerkarft zu und jeder Gegenstand gewinnt deutlich an Gewicht.
In der gelben Dimension läuft die Welt in Zeitlupe und in der grünen Dimension wird die Schwerkraft umgekehrt.

Man hat also allerhand zu tun und muss teils genau ausknobeln, wie man nun am besten die verschiedenen Fähigkeiten des Handschuhs richtig einsetzt. Und darin ist das Spiel am stärksten. Seine schwachen Momente hat „Quantum Conundrum“ aber leider auch, denn diesmal ist das Game gepaart mit einigen Jump And Run Einlagen und die sind einerseits sauschwer und machen andererseits auch recht wenig Spaß, man hätte darauf verzichten können, aber nun ja…

Ein weiteres kleines Manko ist die Grafik, die zwar wirklich nett aussieht, aber irgendwann wiederholen sich Objekte in den Räumen und gerade weil die Weilt bzw. das Haus teils so liebevoll gestaltet sind, ist das enttäuschend, wenn man sieht, dass die Entwickler sich teils selbst beklaut haben.

Man darf aber auch nicht zu viel erwarten, denn nicht vergessen: HIerbei handelt es sich eben nicht um ein Vollpreis-Game und für den geringen Preis, bekommt man doch eine Menge geboten.
Fazit: Wer Portal oder Portal 2 gespielt und geliebt hat, der bekommt hier noch einmal ein nettes Game für zwischendurch, das zwar nicht ganz so nice ist, wie sein großer Bruder, aber trotzdem jeden Cent wert!

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