Angespielt: „Mercury Hg“ im Test

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Eigentlich wollten wir euch den Test zu „Mercury HG“ schon vor einigen Wochen liefern, leider hat sich das irgendwie immer wieder verschoben. Nun haben wir es aber endlich geschafft und liefern euch hier unsere Ergebnisse des Test zum Murmel-Puzzler. So kann man „Mercury HG“ nämlich am ehesten bezeichnen, es erinnert in seinen groben Zügen an diese Spiele in denen man eine Murmel sicher zum Ziel befördern muss, ohne dass diese in ein Loch auf der Spielplatte plumpst.

Bekannt ist „Mercury Hg“ vor allem den Spielern einer PSP, denn dort erschien vor Jahren der Vorläufer. Damals ging es darum, sein Quecksilberbällchen von A nach B zu bugsieren. Im Vordergrund standen dabei aber vor allem Rätsel und Puzzlespaß.
Die nun erschienene Neuauflage für XBLA und PSN geht das Konzept allerdings etwas anders an, diesmal geht es weniger um Knobeleien, als viel mehr darum seine Kugel möglichst schnell von einem Ort zum anderen zu bringen, zudem gibt es Punkte dafür, wenn man sein Quecksilberbällchen im Ganzen ins Ziel bringt.

Man startet in verschiedenen Levels mit einer Quecksilberkugel, die nun mit dem Pad durch das Labyrinth bugsiert werden muss. Das ist gerade am Anfang recht leicht, in den späteren Levels steigert sich der Schwierigkeitsgrad jedoch und fordert den Spieler heraus.

Schade ist allerdings, dass man aus diesem Spielprinzip noch deutlich mehr hätte herausholen können, wenn man alleine mal an Ideen aus Portal (nur ein Beispiel) denkt. Quecksilber als formbare Spielfigur gibt eine Menge Möglichkeiten, die allerdings von den Entwicklern einfach übergangen wurden. Daher ist „Mercury HG“ ein nettes Spiel für den kurzen Zeitvertreib zwischendurch, aber leider definitiv kein Spiel, das man einen ganzen Abend spielen würde.

Dafür hat man dem Konzept dann doch wieder zu wenig neue und kreative Ideen geschenkt. Das Spiel in HD auf einem iPad oder einem iPhone sähe schon wieder ein wenig anders aus.

Fazit: „Mercury HG“ macht sicher Spaß, allerdings leider nur kurzweilig. Fraglich ob es wirklich seine Microsoft Points wert ist oder ob es reicht einfach die Demo zu zocken. Somit eher ein Spiel für Liebhaber und Fans des Genres, vielleicht ein kleiner Happen für Gelegenheitsspieler, aber sicher nichts für einen echten Zocker! 

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