Angespielt: FIFA 12 im Test

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In der letzten Woche haben wir euch den Test zu „Pro Evolution Soccer 2012“ vorgestellt, nun ist die Konkurrenz an der Reihe. Vorweg: Während Konamis PES-Reihe vor allem in Japan sehr beliebt ist, schlägt das europäische Gamerherz mehr für die Fußballsimultionen von EA Sports. Hervorzuheben sind da vor allem die Lizenzen, die PES fehlen. Wer auf Realismus steht, der will auch mit dem echten FC Schalke 04 spielen.

Daran haben in der Vergangenheit schon viele andere Simulationen und Manager gekrankt. Nicht so FIFA. Zum Glück hat EA Sports sich die Rechte an den Vereinsnamen und Spielern sichern können und so kommt man als Spieler in den Genuss der echten, europäischen und anderen Teams.
Aber es soll hier ja nicht nur um die Lizenzen gehen. In erster Linie haben wir hier ein hochwertiges Videospiel, das in diesem Jahr noch einmal deutlich aufgebohrt wurde.
Vor allem der Realismusgrad wurde deutlich nach oben geschraubt, die Spiele in „FIFA 12“ wirken jetzt noch mehr wie ein echtes Fußballspiel. So viel Detailverliebtheit und Präzision gab es bisher bei keinem FIFA-Teil.

Die neue „Player Impact Engine“ eines der wichtigsten neuen Details: Hier gibt es nun heiße Zweikämpfe, weil die PIE anhand verschiedener Werte (wie z.B. Laufgeschwindigkeit und Spielstärke, sowie weitere Faktoren) dem Ausgang des Zweikampfes berechnet. Somit entstehen viele, spannendne Situationen, die nicht so vorhersehbar sind wie früher. Vor allem die Ballabnahme wird deutlich erschwert.
Das Spiel auf dem virtuellen Rasen gewinnt somit deutlich mehr an Taktik, man muss sich viel genauer in ein Spiel hineinversetzen.

Wichtig sind auch die Neuerungen in der Abwehrarbeit: Die Torhüter sind deutlich intelligenter und zudem lässt sich jetzt aktiv in die Abwehrarbeit eingreifen. Die Automatikfunktion weicht und man darf nun gezielt Abdrängen, die Spieler zustellen und decken und vieles mehr. Allerdings will das tatsächlich gelernt sein.

Ebenfalls grandios: Die Grafik und die Präsentation. FIFA sah ja schon immer gut aus, aber für FIFA 12 haben die Macher bei EA Sports noch mal nachgelegt. Sogar die Mimik vieler Spieler hat man nachgestellt, das sorgt vor allem in der Nahaufnahme für ein noch realistischeres Spielerlebnis.

Fazit: Nach wie vor bleibt „FIFA 12“ in Europa das Maß der Dinge in Sachen Fußballsimulationen. Zwar muss sich „PES 2012“ sicher nicht verstecken, aber „FIFA 12“ ist und bleibt eine Bank. Die Entwickler haben alle Stärken der Vorgängerversion noch einmal deutlich ausgebvaut. Was soll da noch schief gehen. Nicht nur für Fans der Serie ein absoluter Pflichtkauf.

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