Angespielt: „Alice Madness Returns“ im Test

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„Alice: Madness Returns“ knüpft nahtlos an den mittlerweile 11 Jahre alten Vorgänger „American McGee’s Alice“ an. Wir nehmen euch in unserem Test mit auf die Reise in ein total verrücktes und böses Wunderland, das Alice in den Wahnsinn treibt. Wir haben den Titel für euch angeschaut und getestet. In unserer Kritik erfahrt ihr, ob sich der Kauf des Spiels lohnt oder nicht.
„Alice: Madness Returns“ ist ein klassisches Plattformspiel, das in diesem Fall aber für erwachsene Spieler gedacht ist. Seine Faszination zieht der Titel allerdings nicht aus seiner Spielmechanik, sondern aus dem sehr liebevollen Leveldesign, das durchaus immer wieder zu überraschen weiß.
Ob man auf Karten durch die Luft fliegt, auf einer chinesischen Schriftrolle Gegner ausweicht, durch eine Schlucht voller Teekannen läuft oder oder oder.
Hier entfaltet das Spiel sein ganzes Potential. Ärgerlich dabei: Es ist wirklich liebevoll gemacht, allerdings trotzdem grafisch auf dem Stand von vor fünf Jahren. Das macht dieses Spiel nicht schlechter, aber man muss immer daran denken, wie gut es hätte aussehen können.

Der Schwierigkeitsgrad ist relativ leicht, manchmal sind einige Sprungpassagen auf Grund unsinniger Kameradrehungen wirklich ätzend spielbar. Zum Glück aber sind die Savepoints fair gesetzt, so dass man nicht zu weit zurückspringen muss.
Um sich gegen die zahlreichen Gegner zur Wehr zu setzen, darf Alice auf großes Waffenarsenal zurückgreifen, wird es einmal ganz eng, kann sie sich zudem in eine Schmetterlingsschwarm verwandeln, um ihren Gegnern zu entkommen.
Ist Alice stark stark verwundet setzt sie noch einmal außergewöhnliche Kräfte frei.

So hüpft und kämpft man sich durch das Wunderland, durch einen Schauplatz, der absolut aus der Masse heraussticht. So ist endlich mal wieder ein Titel erschienen in dem man zwar auch kämpfen muss, sich aber nicht aus der Ego-Perspektive hinter einem Maschinengewerht versteckt.
Im übertragenen Sinne ist „Alice: Madness Returns“ ein Jump And Run für Erwachsene Spieler oder eben auch für Fans der Bücher oder auch Filme von Alice im Wunderland.
Wer die Bücher kennt, wird viele Dinge im Wunderland wiedererkennen und sich daran erfreuen, aber auch Spieler, die der Geschichte nicht so verbunden sind, werden sich in dem wirklich außergewöhnlichen Szenario wohlfühlen.

Fazit: „Alice: Madness Returns“ ist ein Spiel für Liebhaber und für Freunde von Videospielekunst, denn als solches könnte man den Titel in der Tat bezeichnen. Wer nur kurzweilig unterhalten werden will, findet sich andere Spiele. Wer aber bereit ist sich von der Welt ins Spiel ziehen zu lassen, die Welt zu entdecken und sich daran zu erfreuen, der sollte heir auf jeden Fall zugreifen. Vor allem weil der Preis des Spiels derteit schnell sinkt, wird man auch in Deutschland zügig günstig einkaufen können.
Anbei gibt es an dieser Stelle noch einige Videos, die euch das Spiel und sein Gameplay näher bringen.

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