Angespielt: „Ace Combat: Assault Horizon“ im Test

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Seit wenigen Tagen hat Namco „ace Combat: Assault Horizon“ ins Rennen geschickt. Die vielfach ausgezeichnete Serie hat damit nicht einfach einen weiteren Teil bekommen, sondern mehr oder weniger einen Neustart. Allerdings, das für die Fans direkt vorweg: es gibt weiter jede Menge Action und weiterhin ist man schnell im Spielgeschehen.

Bei „Ace Combat: Assault Horizon“ geht es nämlich in erster Linie um den reinen Fight in der Luft, um fette Action und eigentlich gar nicht um Realismus, der in dieser Reihe störend und hinderlich wäre. Und dass die Action im Vordergrund steht, merkt man schon an den allerersten Missionen und sogar schon im Tutorial. Man taucht sofort ein in eine Luftschlacht über Miami, die auch sofort zeigt, wo sich die ganzen Verbesserungen verstecken. Zum Beispiel in der Kameraführung, die teilweise an einen gut geschnittenen Film erinnert. Man fühlt sich mitten im Geschehen.

„Ace Combat: Assault Horizon“ ist defintiv kein Spiel, um gechillt auf der Couch herumzuliegen. Hier wird man am Joypad teils echt gefordert und vor allem lässt einen die dauerhafte Action kaum zu Ruhe kommen. Man muss also schon ein Fan dieses durchaus sehr schnellen Spielprinzips sein.

Geändert hat sich auch, dass die Schauplätze nun der Realität nachempfunden wurden. Man kämpft nicht mehr über fiktiven Krisenregionen, sondern u.a. über Dubai und diversen amerikanischen Großstädten. Die Geschichte der Kampagne stammt aus der Feder des Autors JimDeFelic, ist allerdings auch vergleichbar mit Geschichten aus der Feder von Tom Clancy und leitet den Spieler durch die Kampagne. Sie spielt im Jahre 2015 und hat natürlich auch den Krieg gegen den Terror zum Vorbild. Und so ballert man sich durch runde 8 Stunden voller Action.

Dabei ist vor allem der Dogfight-Modus eine echte Bereicherung, denn er ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass man sich während des Spielens dauerhaft in einem Gefühlangepsannter Erregung befindet.
Namco Bandai hat mit „Ace Combat: Air Assault“ ein weiteres Mal bewiesen, dass sie die Meister des Genres sind, auch wenn sie das Genre dabei nicht wirklich neu erfunden haben.
Zwar haben sie der Serie in vielen Dingen einen Reboot verpasst, bleiben aber im Großen und Ganzen den genretypischen Gegebenheiten unterworfen. Schön sind zeitweise die Ausflüge mit Helikoptern, deren Steuerung anfangs etwas hakelig erscheint, toll ist auch die Idee als Kanonier an Bord eines Kriegshelis zu sitzen und sich wie in der Anfangssequenz von „Black Hawk Down“ zu fühlen.
Das war es aber auch in Sachen Innovation.

Und zumindest das merkt man dann auch am Ende der Kampagne, die für ein solches Spiel lange 8 Stunden dauert (viel Spiel für’s Geld). Am Ende geht den Entwicklern ein bisschen die Luft aus, vieles wiederholt sich und man hat somit das Gefühl all das schon gespielt zu haben.
Aber so machen es andere Spiele auch. Man muss den Jungs vonm Namco Bandai einfach zu Gute halten, dass ihnen mit „Ace Combat“ ein wirklich actionlastiger Kracher gelungen ist, der im Genre der Flugsimulationen durchaus als Referenz zu betrachten ist. Und in Ermangelung echter Konkurrenz ist dieser neue Teil der Serie einfach das Beste was man uns derzeit auftischt.

DFazit: Ein absoluter Kaufkandidat.

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