„0x10c“: Minecraft-Entwickler denkt über Bezahlmodell nach

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Die Monetarisierungsmöglichkeiten und Versuche in der Videospieleindustrie treiben mittlerweile seltsame Blüten. Angeblich ist das neue Free-2-Play-Modell das Ding der Wahl. Und anscheinend versprechen sich die Hersteller nun den Boost in ihrem Markt. Davon werden nun wohl auch die Indie-Entwickler in ihren Bann gezogen.

So auch Markus »Notch« Persson vom Entwickler Mojang. Persson ist der Erfinder von Minecraft, einem der erfolgreichsten Spiele der jüngeren Videospielegeschichte. Derzeit arbeitet er an seinem neuen Titel „0x10c“, eine Weltraumsimulation.

Allerdings denkt Persson derzeit auch über ein Abo-Modell nach. Es soll laufen wie in einigen Online-Rollenspielen, in denen eine monatliche Gebühr fällig wird, allerdings sei diese Entscheidung derzeit nicht final. Das Bezahlmodell wird von Notch so erklärt: „Jedes Raumschiff in 0x10c braucht einen Generator. Für den muss monatlich gezahlt werden. Allerdings können die Raumschiffe von mehreren Spielern bedient werden, so dass entweder nur ein Spieler zahlt, oder sich die Spieler die Kosten für ihr Schiff teilen.“

Zudem gab Notch in einem Interview bekannt, dass es in „0x10c“ auch eine Abbaufunktion geben wird, wie aus Minecraft bekannt. Spielerisch soll sich der Titel aber deutlich von Minecraft unterscheiden. Mal sehen, ob und wie sich dieses Abomodell ggf. durchsetzen wird. Scheinbar macht das ja nun Schule in allen Bereichen der Videospieleindustrie…

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